mir scheint, dass es ein traditionslinker fehlschluss ist, zu glauben, dass interoperabilität etwas mit bündniskultur, allliertentum oder sowas zu tun hat oder haben muss. das gute an protokollen ist doch, dass sie eben völlig agnostisch gegenüber den sie einsetzenden personen oder von ihnen übertragenen inhalten sind. daher sind metas intentionen gegenüber dem fediverse oder ihr moralisch-politischer kompass an dieser stelle völlig egal. https://mastodon.opalium.net/@opalium/110655863321874829
Opalium (@[email protected])

#Meta isn't here to play fair. They're not here to help grow the Fediverse. They want to use it as a kickstart for their own #Threads walled garden, and they will suck the life out of the Fediverse if we won't resist their reach. They're a cold, heartless, profit-driven #mega #corporation. Not an ally. We must not fall into this trap. We must not tag along. Meta can't take over if we won't give them the initial footing. Don't trust them. Don't federate with them. #DefederateFromMeta 8/🧵

Opalium's Mastodon
@mspro "das Gute an Protokollen ist doch, dass sie eben völlig agnostisch gegenüber den sie einsetzenden Personen oder von ihnen übertragenen Inhalten sind." das ist grundlegend falsch. Protokolle können bestimmtes Verhalten vorsehen und anderes nicht. Stichwort worf Hypothese.
@Bindestriche natürlich sind protokolle nicht neutral in ihren selektionsbiases (infrastrukturregime). aber in ihrem betrieb (accessregime).
@mspro Pipelines fallen mit als Beispiel ein für Infrastruktur, die alles andere als neutral im Betrieb ist. Die Debatte um Netzneutralität gibt es ja auch nur, weil sie nicht dem WWW inhärent ist. In Sinne von "nur weil etwas (z.b ein protokoll) offen ist, ist es nicht gleich frei, oder emanzipierend" - stimme ich dir zu. Falls du das (auch) meitnest.
@Bindestriche eine pipeline ist aber kein protokoll
@mspro Richtig , aber was ist der Betrieb eines Protokolls, wenn nicht der Betrieb einer Infrastruktur?