Ich kann nur jedem raten, nicht auf den Hype-Train von Meta aufzuspringen. Lasst Threads (Start 6. Juli) einfach links liegen - mit dem #Fediverse bzw. insbesondere #Mastodon gibt es bereits eine offene Plattform, die das Diskutieren bzw. den Austausch über Themen und auch Trends von morgen zulässt. Dafür braucht es keine weitere Plattform eines Tech-Bros, dessen eigentliches Ziel der Überwachungskapitalismus ist.

#threads #meta #zuckerberg

@kuketzblog Ich denke das Ziel ist in Erster Linie Geld zu verdienen. Die Datensammelei ist doch eher so was das man halt macht weil man damit eventuell mal was anfangen kann und weil es nicht viel kostet.
@giggls @kuketzblog Ich teile diese Annahme nicht.
Informationen sind immer auch ein Machtmittel. Ein Machtmittel, dass sich #Meta auch mal unrechtmäßig beschafft und dann auch unrechtmäßig Dritten zur Verfügung stellt. Nachweislich wird dieses Machtmittel auch verwendet, um Zielgruppen möglichst effektiv zu einem Verhalten zu "ermutigen" (Influencer bis Wahlmanipulation), bis hin zum Schaden für Einzelne, aber auch der Demokratie. Trotz Rekordstrafen bekämpft Meta dies nur sehr halbherzlich.
@kuketzblog @giggls Nein, es ist die Basis des Geschäftsmodells.
@bonnbike @kuketzblog Ja, inzwischen ist das so. Zu Anfang haben die einfach alles getan was Geld rein bringt. Das ist ja bei Google nicht anders.
@kuketzblog @giggls Nein, tatsächlich ist Googles Geschäftsmodell schon immer genau das. Anfangs nur öffentliche Daten, später dann auch die der Benutzer. Die Google-Suche ist nur deswegen so gut, weil sie viele Daten der Nutzer sammeln.
@bonnbike @kuketzblog
Ich bin schon was älter und muss Dir deshalb widersprechen. So lief das nämlich nicht.
Google war anfangs erfolgreich wegen Pagerank (was damals neu war und besser was es bis dahin gab) und weil sie im Gegensatz zur Konkurrenz keine Werbebanner hatten und nicht wegen der Datensammelei. Man hat halt trotzdem Daten gesammelt weil man dachte da perspektivisch was mit anfangen zu können (was man dann auch konnte). Das ist halt diese US Denke: Alles einsammeln was anfällt.
@giggls @kuketzblog Ich weiß ja nicht, für wie alt du mich hältst. Aber Alter ist irgendwie ein schlechtes Argument.
@bonnbike @kuketzblog Ich bin jetzt mal davon ausgegangen dass Dir die Geschichte um Google und warum die damals Altavista und Co ablösen konnten nicht geläufig sein kann.
@kuketzblog @giggls Nicht geläufig sein kann? Ich bin Informatiker. AltaVista existierte unter Yahoo noch bis weit in die 2000er hinein. So jung bin ich nicht. Aber das ist halt trotzdem kein Argument. Google führte bereits 2000 - also zwei Jahre nach Gründung des Unternehmens - AdWords ein. Es stimmt zwar, dass Page und Brin Werbung anfangs kacke fanden, aber die Company war schon immer ein Datensammler mit Gründen.
@bonnbike @kuketzblog Ich habe der Aussage widersprochen dass Google nur wegen der Datensammlung gut war, denn das stimmt halt nicht. Dass sie früher keine Daten gesammelt haben habe ich doch gar nicht behauptet.
@giggls @kuketzblog Gut, aber das habe ich ja nie gesagt. Ich sage: Die Datensammlung war schon immer Kern des Geschäftsmodells.