Bundesweit Schlusslicht: So wenig zahlt Niedersachsen für den ÖPNV
Die Landesregierung Niedersachsens stellt für den öffentlichen Nahverkehr vergleichsweise wenig Landesmittel zur Verfügung. Das geht aus einem Bericht des Bundesverkehrsministeriums hervor, der dem NDR vorliegt.
@zukunftmobil Sind die Schleswig-Holsteiner und Niedersachsen nur besser darin, die Kräfte des Wettbewerbs zu nutzen? Ich finde die Bewertung schwierig, denn bei der Angebotsqualität sind die beiden nicht die Schlusslichter.
@pro_bahn_shhh Die Fahrplan-km wären noch interessant. Das dürfte die beste Metrik sein. Ist aber sehr schwer zu erheben. Vor allem, wenn auch der ÖSPV mitbetrachtet werden soll. Aber nur viel Geld auszugeben, bedeutet nicht automatisch, dass das Angebot das Beste ist. Da spielt ja viel rein: Kostendeckungsgrad (damit abgeleitet die Dichteverteilung der Bevölkerung), Zentralität und Raumstruktur, etc.
@pro_bahn_shhh@zukunftmobil Die Bundesmittel kommen ja via https://de.wikipedia.org/wiki/Kieler_Schl%C3%BCssel "Der Schlüssel setzt sich je zur Hälfte aus der Einwohnerzahl des Landes (mit Stand 2012) und den für 2015 angemeldeten Zugkilometern zusammen." Wenn man den einen Parameter via pro Kopf rausrechnet (modulo etwas Entwicklung in 10 Jahren) heißt das, dass die Zugkm pro Kopf niedriger als z.B. in Bayern sind.
@elba013@zukunftmobil Selbst wenn man einen Schlüssel findet, die Länder vergleichbar zu machen - sie unterscheiden sich doch erheblich dadurch, in was sie investieren. Tarifsubventionierung? Teure Einzelprojekte? Breites Leistungsangebot? Immer noch schwer zu vergleichen.
@pro_bahn_shhh@zukunftmobil Man müsste auch genau anschauen, welche Fördertöpfe in die Statistik einfliessen (Schülerbeförderung, diverse Investionszuschüsse, Mittel aus Haushaltsposten anderer Ministeren, ...).