Bei den ersten #Photovoltaikmodulen hat man die runden Wafer komplett genutzt (also nichts abgesägt). Auf dem Modul wurden dann die Solarzellen hexagonal angeordnet, um nicht zu viel Platz zu verlieren, wie das bei quadratischer Anordnung wäre.

Die Busbars, mit denen der Strom der Solarzelle aufgesammelt wurde, waren sehr breit. Dadurch verlor man viel Licht.

Inzwischen hat man vieles verbessert. Die Wirkungsgrade haben deutlich auf > 20% zugenommen

#Energiewende #Photovoltaik #Erneuerbare

@m_hundhausen ...und "wir" haben vor gut 20 Jahren die Entwicklung maßgeblich mit angestoßen 🥰

Neulich Randnotiz im Spektrum der Wissenschaft: die großen Hersteller sind auf bestem Wege, die 25% Wirkungsgrad in der Massenware zu knacken.

@m_hundhausen ich dachte, dass sie rund waren, lag daran dass es sich um einen Einkristall handelt, der als Zylinder aus der Schmelze gezogen und dann in Scheiben geschnitten wird (wie für Computerchips).
Nach meinem Verständnis sind moderne Solarzellen polykristallin, die gabs damals auch schon, aber sie hatten (noch) weniger Ausbeute. Andererseits schreibt https://de.wikipedia.org/wiki/Silicium#Solarsilicium dass die letzten Jahre in Österreich monokristallin dominiert. Ein Sonderweg oder generell?
Silicium – Wikipedia

@KarlE @m_hundhausen

Dünnschicht und Polys werden kaum noch verbaut, da Monos so günstig geworden sind.

Mono wafer sind rund und werden soweit ich weiß eckig geschnitten, damit die leistungsdichte pro m2 steigt.

@KarlE richtig. monokristallin heißt das Ziehen von Kristallen aus der Schmelze und die werden dann rund. Aber aus diesem langen Kristallen schneidet man dann Scheiben für Solarzellen, oder auch für Computerchips.

Bei monokristallinen Solarzellen sägt man die runden Kristalle erst mal auf einen quadratischen Querschnitt. So bekommt man quadratische Solarzellen, oder halbquadratische.

Ich denke, heute dominieren Monokristalline Solarzellen.