Vielleicht sollten all die Konservativen, die derzeit einen Kulturkampf gegen die Modernität führen (Wärmepumpen, Gendern, Radwege…), sich bei Gelegenheit mal an den Satz eines echten Konservativen erinnern: „Wenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, dann ist es nötig, dass sich alles verändert.“ (Giuseppe Tomasi di Lampedusa, „Der Leopard“) Toller Artikel dazu heute von Claudius Seidl im Feuilleton der FAZ. #gendern #fahrrad #heizungsgesetz #politik #cdu
@achimreinke Nunja - ich bin für Wärmepumpen, Radwege, ankleben und verstehe mich vehement als links und grün. Aber die Gendersprache führt in die falsche Richtung. Das was sich begonnen hat zu ändern und was sich weiter ändern sollte ist das missverstehen der generischen Begriffe. Das sind Homonyme, die in der Sprache zwar dieselbe Form haben, aber sich aus dem Kontext klar als generisch ergeben. Wir rennen genau in die Gegenrichtung, die das Englische oder Flämische schon überwunden haben.
@achimreinke Gender betonende Sprache schadet dem Anliegen der Gleichberechtigung und beschädigt die Ausdrucksfähigkeit der Sprache. Eine nicht hinzunehmender Nebenwirkung dieses Ansatzes. Wegen mir kann Phettberg bemüht werden. Schön ist anders und der eingeführte Ansatz zum Entgendern völlig ausreichend, ausser man möchte es missverstehen.