Man darf es also z.B. nicht in noch kleinere Stücke schlagen und die dann anders neu zusammensetzen. Damit stellt die Metapher nicht nur den Kollektivismus als Idealzustand dar, sondern einen Kollektivismus nach den Regeln der Vergangenheit. Veränderung an sich ist nach dieser Metapher „spalterisch“.
Und schließlich stellt diese Metapher es so dar, als müssten wir alle einer Meinung sein, bevor wir in einem dieser Bereiche irgendetwas unternehmen können. Aber das ist natürlich falsch. 5/
@astefanowitsch das ist ein guter thread, vielen Dank!
Zu dem konkreten Beispiel möchte ich anmerken, dass eine nicht inklusive Sprache eigentlich viel mehr spalten müsste, nämlich in zwei binäre Kategorien plus die Ausgeschlossenen (die Bäume, die kein Geräusch machen, wenn sie umfallen).
Grundsätzlich halte ich es genauso: ich gendere vor mich hin, andere sollen es tun oder lassen, ich kommentiere das selten, nur wenn zB mein Papa sagt, ich solle aufhören, gibt's Widerworte. :)