50 Leute, die von sich sagen, sie leben vegan, aber 4x im Jahr ein Leberkäsebrötchen oder 2x im Monat Mozzarella-Pizza essen, sind mir persönlich lieber als fünf 100%ige Veganer. Es bringt unterm Strich einfach mehr!
Nicht komplett konsequent zu sein ist menschlich und das unerreichbare Ziel, "perfekt" zu leben, schreckt viele von den kleinen Schritten ab, die für Veränderung nötig sind..
Die Verbesserung des gesamten Systems ist doch viel wichtiger als das Handeln Einzelner.

@ralphruthe moah!

Niemand, der Ausnahmen macht, lebt vegan. Himmelarschundzwirngottverdammt.

Es ist super, wenn Menschen immer mehr pflanzenbasiert essen. Gar keine Frage.

Aber #vegan ist keine Diät. Es ist eine ethische Lebensweise, bei der eins so viel Tiervernutzung wie nur eben möglich zu verhindern versucht.

Also auch nicht in Zoos geht, keinen Wein kauft, dessen Etiketten mit tierischen Kleber geklebt wurden, keine Putzmittel mit tierischen Bestandteilen nutzt etc

@ralphruthe #vegan ist man oder eben nicht.

Es gibt kein vorwiegend, bisschen, hauptsächlich oä.

DAS. GIBT. ES. NICHT.

Wer vegan verstanden hat, der MÖCHTE keine Ausnahmen machen.

Ich freue mich selbstverständlich über jede Mahlzeit ohne tierische Bestandteile. Die Masse machts, das ist richtig.

Aber bitte hört endlich auf so zu tun, als gäbs Teilzeitveganismus.

Echt mal.

#goVegan

Seitansbraten (@[email protected])

Vegane betreiben übrigens kein Gatekeeping, wenn sie #vegan als das definiert wissen wollen, als was es definiert ist: so viel Tiervernutzung wie nur eben möglich verhindern. Gatekeeping wäre, wenn wir n elitärer Verein wären, der es anderen (extra) schwierig macht, auch mitzumachen. Das tun wir nicht. Vegan ist einfach, alle können mitmachen. Aber verstehen müssen sie es halt. Wer sich trotzdem noch (ohne Not!) gern n Frühstücksei gönnt & wegen des Geschmacks nicht auf Käse XY verzichten

chaos.social

@Seitansbraten @ralphruthe

Vielleicht sollten wir einfach aufhören alles so verbissen zu sehen.

@Biedermann @ralphruthe ach, es ist also verbissen, wenn eins Definitionen gut findet.

Spannend.

Also, wenn jemand mal Psychologie heute gelesen hat, isser Psychologe, richtig?

Wer schon n Ikea-Schrank aufgebaut hat, ist Schreiner/Möbelbauer.

Nachts is zukünftig auch mittags, wenn das jemand so definiert wissen will & wer nur 2 oder 3x in seinem Leben n Menschen erschossen hat, ist immer noch Pazifist.

Ich seh nicht verbissen, wie jemand lebt oder sich ernährt. Icn

@Biedermann @ralphruthe seh das aber durchaus 'verbissen' wenn jemand sich unbedingt ein Label anheften möchte, dessen Voraussetzungen eins nicht erfüllt.

Mir geht's hier, auch wenn das Omnis & Co unglaublich gern falsch verstehen wollen, mitnichten darum, wieviel % der täglichen Nahrung ohne Tiervernutzung auskommen. Mir geht's nur darum, dass das Wort '#vegan' nur genutzt werden sollte, wenn die Menge der Tiervernutzungsprodukte im gesamten Leben soweit wie nur eben

@Biedermann @ralphruthe möglich gegen 0 geht (0 selbst ist, solange wir am gemeinschaftlichen Leben teilnehmen quasi unmöglich, da selbst in Steckdosen oft tierische Produkte stecken)

Du isst gern Steak? Bitte, tu das. Aber nur, weil auf dem Rest des Tellers Pommes & Salat liegen, isst du halt nicht 75% vegan.

Es geht um Begriffe. Um nichts sonst.