Hey #pnpde, was sind eure schlechtesten Eigenschaften/Manieren in Sachen #pnpde? Jetzt natürlich mal durch eure eigene rosarote Brille betrachtet, nicht was „die anderen jetzt schon wieder sagen“ (pah…Crom lacht über sie). 1/2
@HeyeBodo 1. Ich ermüde bei langen "Leerlaufphasen" schnell. Ich mag Spannung und Tempo im Spiel, auch auf Kosten der "Regeltreue" - ich bin ein ungeduldiger Spieler und als SL neige ich manchmal auch dazu. Kein Fan von langen "Einkaufstouren".
2. Wordiness. Ich neige zu 8zu) vielen Worten - das schlägt sich leider auch in meinen eigenen Abenteuern nieder. Lektorat, hilf!
3. Systemhopping ist echt mein Ding, ABER ich mag auch lange Kampagnen. Das ist oft nicht so gut vereinbar.
@moonmoth oh ja, Pacing… und Einkaufsszenen…. Ich hab mich als Spieler schon (freundlichst und einvernehmlich) ausgeklinkt, wenn Mitspielende Einkaufen ausspielen wollen… the Horror 😨… dabei ist das für neue spieler*innen aber gerade voll interessant. Bin da zu sehr Adventure Gamer. Freunde, mit denen ich manchmal spiele, sind oft genervt von mir, weil ich so „hetze“…ANGEBLICH
@HeyeBodo @moonmoth Oh Gott, ja, das macht mich auch immer fertig.
"Gibt es hier auch einen Stand mit Tränken?"
"Ja, klar"
"Was haben die denn so?"
"..."
@janpmueller @moonmoth ich leg noch ne Schippe drauf 😜….und dann Mittaltermarkt-Sprech (okay, gemein): „Seid gegrüßt! Habt ihr vlt. einen Heiltrank im Angebot…waaaas 50 Goldstücke, bei den Göttern!“

@HeyeBodo @janpmueller @moonmoth aaaaargh! 🥵🤯

Ich hab zweimal Kampagnen verlassen, weil die Einrichtung der grade erworbenen Taverne sich über Stunden gezogen hat. Mittlerweile weiß ich das vorher deutlich zu machen und hab Grade keine Kampagne 🫠

@dnddeutsch @janpmueller @moonmoth …in hell! Ich war mal in so einer Midgardrunde. Es gibt ja viele Formen von Spaß und ich denke, dass es vmtl. etliche Spieler*innen gibt, die eine fiktive Welt einfach gerne behausen möchten? Ich hab - no Vitriol, nur ne Ahnung, gerade in Bezug auf das DSA fandom oft den Eindruck, dass das „Bewohnen“ und das „sich zurechtfinden“ in einer phantastischen Welt eine größere Rolle spielt? Macht das Sinn?

@HeyeBodo
Das macht Sinn. Ich gehöre dazu. Mir eine Held*innen-Zentrale einzurichten und sie zu bewohnen, würde mir großen Spaß machen. Zwischen dem Entscheiden, welche Möbel man will, noch ungebetenen Besuch von den neugierigen Nachbar*innen & aufdringlichen Vertreter*innen erhalten, zack: Bester Spielabend (für mich)!
Generell: Sich ein Stück aus der Welt herauszuschnitzen, zu eigen zu machen, das nähere Umfeld kennenzulernen, das ist genau meine Art Spaß.

@dnddeutsch @janpmueller @moonmoth

@Rollenspielblog @dnddeutsch @janpmueller @moonmoth so als eine Art Alltagssimualtion…aber hoffentlich ohne 40 Std Woche oder sowas😅 Auch spannend, wie du davon berichtest. Ich vermute, viele haben an so einem Spielstil Freude. Und nur, weil das für mich „the Horror“ wäre (Alltag raus - rein in den Dungeon), will ich das natürlich (!) nicht entwerten. Frage mich halt, ob das nicht vlt ein spezifischer Spielstil im dt sprachigen Raum ist?

@HeyeBodo
Ich kann mir vorstellen, dass das auch über den Teich hinweg auf viel Gegenliebe stößt. Ist ja quasi ne Form des Puppenhaus-Spiels, das gibt es da ja auch.

Gerade beim Alltagsspiel kann man hervorragenden Eskapismus betreiben, wenn man sich als Heldentruppe eine Traumwohnung in Top-Lage leisten kann, weil man sich das Geld dafür "erspielt" hat.
Hab kürzlich eine Kampagne gespielt, da waren wir Teil der reichen Oberschicht, samt Villa. Haben überall Rutschen dran gebaut. Grandios!

@Rollenspielblog @HeyeBodo das klingt toll, ist aber eben auch ganz klar nichts für mich. Da ist schon ein tiefes Tal zwischen Spielstilen wie "Die Welt ist unser Spielplatz!" und "Alles will hier will mich umbringen!" - ich mag indes Stimmung, ich mag ausgearbeitete Welten und das Gefühl "woanders" zu sein. - aber ich will auch etwas erleben.
Der Typus "Bauergamer" ist hierzulande aber schon recht ausgeprägt, das ist auch meine subjektive Einschätzung - sympathisch finde ich die schon.