„Rassismus und Diskriminierung beenden: Rückgabe der Landflächen und Einhaltung der Rechte der afro-ecuadorianischen Gemeinschaft von Barranquilla de San Javier“

In der Provinz #Esmeraldas am Pazifik stehen die letzten Reste der Regenwälder des #Chocó in #Ecuador. Die Bevölkerung, Indigene und Menschen afro-ecuadorianischer Abstammung, haben mit ihrer Lebensweise die artenreiche Natur bis heute erhalten.

Doch sie leben in extremer Armut, weil der Staat kaum präsent ist, wenig investiert und ihre Rechte nicht schützt.

#Palmöl -, Holz- und #Goldminen -Firmen nutzen die unzureichende Anwesenheit und Kontrolle der Behörden aus. Sie nehmen Land in Beschlag, zerstören die Natur und verseuchen die Flüsse. Die Behörden decken meist deren Aktivitäten und reagieren nicht auf die Beschwerden der Bevölkerung.

"Das Vorgehen des Staates und der Unternehmen ist klar diskriminierend", erklärt Natalia Bonilla von der Organisation #AcciónEcológica.

Die Palmöl-Firma #Energy&Palma hat sich Land der Afro-Kommune #Barranquillade SanJavier angeeignet. Laut dem Landwirtschaftsministerium überschneiden sich 251 Hektar Ölpalm-Plantagen der Firma mit dem eingetragenen kollektiven Grundeigentum der Gemeinde.

"Diese wurde durch illegale Käufe und Verkäufe der Grundstücke beraubt"

, erklärt der Anwalt Gustavo Redín. Dabei habe die Kommune verfassungsmäßige Rechte über ihr Land.

Dabei habe die Kommune verfassungsmäßige Rechte über ihr Land.

Nach einem friedlichen #Protest und einer gewaltsamen Räumung durch die Polizei wurden mehrere Einwohner von #Energy&Palma auf Schadensersatz verklagt. Seitdem ziehen sich Gerichtsverfahren durch verschiedene Instanzen.

Die Justiz wird benutzt, um die Menschen einzuschüchtern und zu verfolgen", erklärt Redín. Dabei fordert sogar die #UNO den Staat zum Eingreifen auf und die #Palmölfirmen und ihre Kunden, ihre Praktiken zu ändern.

Energy&Palma gehört zum Palmölkonzern #LaFabril, der Lebensmittelmultis wie #GeneralMills, #Nestlé und #PepsiCo beliefert und mit dem #RSPO-Label als sozial und nachhaltig zertifiziert ist.

https://www.regenwald.org/petitionen/1270/palmoel-in-ecuador-gemeinde-wehrt-sich-gegen-landraub-und-rassismus?mtu=578791269&t=16268#form

Palmöl in Ecuador - Gemeinde wehrt sich gegen Landraub und Rassismus

Im Norden Ecuadors wehrt sich die Bevölkerung gegen Landraub und Regenwaldabholzung durch die Palmölindustrie. Anstatt für Recht und Ordnung zu sorgen, stellen sich die Behörden auf die Seite der Firmen. Gerichte verurteilen die Menschen ungerechtfertigt zur Zahlung von Schadensersatz, um ihren Widerstand gegen das Unrecht zu brechen.