@liegeflaeche Das erinnert mich an so nen lustigen Satz von Blaise Pascal: "Bitte entschuldigen Sie, dass ich Ihnen einen so langen Brief schreibe. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich Ihnen einen kürzeren geschrieben."
Ich wünsch Dir einfach nur viel Spaß damit! 😁
(wo kann ich Dich denn anschauen?)
@liegeflaeche Du Süßer! - Ganz liebe Grüße zurück. 👋🏽 🙂
So wie mir es beigebracht wurde, ist Tragik, wenn mensch nur noch die Todesart wählen kann, also woran genau man stirbt, aber das Leben keine Wahloption mehr ist. Bzw. Wenn nur noch gewählt werden kann, wer stirbt, aber dass niemand stirbt nicht mehr auf dem Menu des Wählbaren steht.
Stilbildend (wie so oft): die Orestie von Aischylos, die aber lustigerweise gerade keine Tragödie ist, sondern von der Auflösung von Tragik handelt.
@liegeflaeche Ja, ich glaube (?) ich weiß vielleicht, wovon Du sprichst.
Dann gehen zentrale Lebensqualitäten verloren, ohne dass wir das durch irgendetwas was wir tun oder nicht mehr tun, verhindern könnte, und "das Leben stirbt dabei teilweise".
@liegeflaeche Gute Politik dann: Verminderung der tragischen Situationen und Erweiterung unserer nicht-tragischen privaten Handlungsmöglichkeiten.
(z.B. "nicht mehr entweder Kollegen oder Familienangehörige vernachlässigen müssen, so dass in der Folge auf irgendeine Weise viel Leid entsteht")