Sondern schlicht und ergreifend ums Geschäft.
Als wäre ein Wirtschaftsbereich automatisch immun gegen Ausbeutung, Geschäftemacherei, Schlangenöl & Aktionismus, weil es um "eine gute Sache" geht.
Als würden sich automatisch nur wohlmeinende Menschen in diesem Bereich betätigen.
Anstatt, dass man dort eine ziemlich lässige Situation vorfindet, in der man kritische Nachfragen immer damit abbiegen kann, dass man ja Etwas Gutes [tm] täte.
Es wird immer mal kurz sichtbar, wenn wie im Ahrtal Menschen mit Behinderungen ertrinken, weil es wichtiger war "keine Unruhe" reinzubringen, als ihr Leben zu schützen.
Oder wenn wie in Potsdam Menschen mit Behinderungen ermordet werden und alle nur laut darüber nachdenken, ob die Mörderin vielleicht überlastet war. Und dann wird es schnell wieder vergessen.
Zu unbequem. Und das System funktioniert ja. Für die Mehrheitsgesellschaft.
Und erst recht für gut gefüllte Taschen.
Es wäre aber schon super, wenn man endlich mal damit anfangen würde, uns zu glauben, wenn wir auf Probleme hinzuweisen, statt dann immer direkt auf einen empörten ad hominem Feldzug zu gehen.
Ja, ist unkomfortabel. Aber eure gefühlte Wahrheit wird auch durch Leugnen nicht zur Realität.