Ich fürchte fast, für nichtbehinderte Menschen ist es wirklich schwer, vorzustellen, dass Menschen mit Behinderungen ein Riesengeschäft sind und eben nicht alles zu "ihrem Besten" passiert. Sondern, dass Menschen mit Behinderungen ein riesiges Geschäftsfeld sind.
In dem die Claims schon seit Langem sowohl durch Wohltätigkeitsorganisationen, als auch Lotterien und ein Hilfesystem abgesteckt sind, die sich nicht gerne reinreden lassen und bei denen es auch nicht in erster Linie darum geht, was gut für Menschen mit Behinderungen ist.

@Mela Ich kannte mal jemanden, der im Spenden-PR Bereich einer kirchlichen "Hilfsorganisation" gearbeitet hat. Nicht lange allerdings.

Das ist komplett businessmäßig durchorganisiert. Mit Quartalszahlen, KPIs etc.

Das war gruselig.

@sashag Exakt das. Wer glaubt, das ist ein kuschelig, plüschiges Sandalen-Business, der irrt.
@Mela @sashag Es gibt kuschelig plüschige Sandalenbusinesses?
@Haselnusstafel @Mela @sashag ja, das sind die die Pleite gehen. Da hat am Ende aber auch niemand was von.
@Fripi @Mela @sashag Sein Business darauf aufzubauen, dass Menschen, statt Teilhabe zu ermöglichen, systematisch ausgebeutet werden, kann es auch nicht sein. Das ist unethisch und grundgesetzwidrig. Es greift die Würde der Menschen an.
@Haselnusstafel
Ja. Was hat das mit meinem Post zu tun? Verstehe den Zusammenhang nicht. @Mela @sashag
@Fripi @Mela @sashag Den Zusammenhang haben Sie selbst hergestellt mit „da hat aber auch niemand was von“. klingt danach Behindertenwerkstätten wie bisher weiterzuführen.

@Haselnusstafel
Wir sind hier nicht auf Twitter. Bevor man mit Anschuldigungen wegen eigenen geistigen kurzschlüssen um sich wirft kann man sowas einfach nochmal nachfragen.

Um Behindertenwerkstätten ging es hier auch nicht ausschließlich.

Wenn du noch erklären könntest wie man darauf kommt das die Aussage das niemand was von pleitegegangenen plulüschigen Sandalenbusinesses hat zur Folge hat das man Ausbeutung super findet wäre ich dir sehr verbunden.

@Fripi Sie schreiben, andere lesen und verstehen. Ich melde zurück, was bei mir angekommen ist. Eine Anschuldigung haben Sie selbst daraus gebastelt.

@sashag
Ich kenne das von Ärzte ohne Grenzen etwas besser - und klar ist das da durchorganisiert, andererseits ist das eine der wenigen Organisationen bei denen ich ohne zu zögern sagen kann, dass sie spendenwürdig ist.

Ich finde das Organisiert sein nicht schlimm, nur wenn dann dazu kommt das Leute nicht (oder schlecht) bezahlt werden etc - dann geht das einfach nicht.
@Mela

@Fripi @sashag @Mela

im Gegenteil - ich erwarte, das so ein Verein seine Orga im Griff hat. Organisiert sein heißt ja nicht, dass man mit Leuten sch*** umgeht. Nicht organisiert sein heißt aber ziemlich sicher, dass mit den Spenden sch*** umgegangen wird.

@FanCityKnits
Jein. Nicht organisiert sein heißt oft das da was schief geht. Ich kenne aber auch einige kleinste Organisationen die von 2-3 Leuten getragen werden. Die sind schlecht organisiert, dafür fließt auch der letzte Cent in die Projekte. Das ist aber immer total schwer zu eruieren, deswegen würde ich die auch nicht per se empfehlen. @sashag @Mela
@Fripi @sashag @Mela okay, kleinste Organisationen mögen anders ticken, oft ist es dann aber Selbstausbeutung. An die hab ich jetzt bei den genannten Beispielen nicht gedacht.
@FanCityKnits
Die sind ja auch leider wenig präsent. Das ganze ist halt unfassbar undurchsichtig :/ @sashag @Mela