Überschriften wie diese finde ich ein bisschen problematisch, weil die Grundwasserstände in NRW noch immer viel zu niedrig sind (das steht im Artikel weiter unten dann auch). Nach wie vor wird die Klimakrise in den Medien zu selten klar als das kommuniziert, was sie ist: die mit Abstand größte Bedrohung der Menschheit, deren Eindämmung die Bevölkerung von der Politik fordern müssen. Das geht nur, wenn möglichst vielen Menschen mitgeteilt wird, wie ernst die Lage ist.

https://www1.wdr.de/nachrichten/nrw-boden-trockenheit-wasser-100.html

Trockenheit in NRW: Böden haben sich von Dürre erholt

Die Dürren in den vergangenen Jahren haben die Böden in NRW ausgetrocknet. Durch den regenreichen Winter haben sie sich aber offenbar erholt - zumindest in den oberen Schichten.

wdr.de

@ralphruthe

Vor allem, weil es einige Leute in Europa mittlerweile deutlich tagtäglich zu spüren bekommen:

```[…] Es geht auch um die zukünftigen Generationen, erklärt der Hydrologe Henri Got: "Wenn man zu viel Grundwasser aus dem Boden zieht, bilden sich Hohlräume, in die dann das Meerwasser eindringt. Und dieser Prozess ist unumkehrbar. Wenn das Grundwasser erstmal versalzen ist, ist es versalzen."

Ein Alptraum. […]```

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/trockenheit-suedfrankreich-100.html (von heute)

Ungewöhnliche Dürre: Alarmstufe Rot in Südfrankreich

Mehrere südeuropäische Länder klagen über eine außergewöhnliche Trockenheit. Wasser ist teilweise ein knappes Gut. Im französischen Département Pyrenées Orientales wird nun zu drastischen Maßnahmen gegriffen.

tagesschau.de