Überschriften wie diese finde ich ein bisschen problematisch, weil die Grundwasserstände in NRW noch immer viel zu niedrig sind (das steht im Artikel weiter unten dann auch). Nach wie vor wird die Klimakrise in den Medien zu selten klar als das kommuniziert, was sie ist: die mit Abstand größte Bedrohung der Menschheit, deren Eindämmung die Bevölkerung von der Politik fordern müssen. Das geht nur, wenn möglichst vielen Menschen mitgeteilt wird, wie ernst die Lage ist.

https://www1.wdr.de/nachrichten/nrw-boden-trockenheit-wasser-100.html

Trockenheit in NRW: Böden haben sich von Dürre erholt

Die Dürren in den vergangenen Jahren haben die Böden in NRW ausgetrocknet. Durch den regenreichen Winter haben sie sich aber offenbar erholt - zumindest in den oberen Schichten.

wdr.de

@ralphruthe

Zustimmung: Die meisten Medien/Journalist:innen versagen vollständig. Ausnahmen (stellvertretend zu nennen: Annika Joeres) sind eine klitzekleine Minderheit oder ihre Berichte werden von verharmlosenden oder populistischen "unzumutbar"-Berichten überlagert.

Versagen auch, weil kaum thematisiert wird, wie viele Klimakrisenflüchtlingen es schon gibt und dass diese Zahl exorbitant zunehmen wird.

Es wird auch viel zu wenig aus anderen Staaten berichtet: Auswirkungen und Maßnahmen.