Überschriften wie diese finde ich ein bisschen problematisch, weil die Grundwasserstände in NRW noch immer viel zu niedrig sind (das steht im Artikel weiter unten dann auch). Nach wie vor wird die Klimakrise in den Medien zu selten klar als das kommuniziert, was sie ist: die mit Abstand größte Bedrohung der Menschheit, deren Eindämmung die Bevölkerung von der Politik fordern müssen. Das geht nur, wenn möglichst vielen Menschen mitgeteilt wird, wie ernst die Lage ist.

https://www1.wdr.de/nachrichten/nrw-boden-trockenheit-wasser-100.html

Trockenheit in NRW: Böden haben sich von Dürre erholt

Die Dürren in den vergangenen Jahren haben die Böden in NRW ausgetrocknet. Durch den regenreichen Winter haben sie sich aber offenbar erholt - zumindest in den oberen Schichten.

wdr.de
Ungewöhnliche Dürre: Alarmstufe Rot in Südfrankreich

Mehrere südeuropäische Länder klagen über eine außergewöhnliche Trockenheit. Wasser ist teilweise ein knappes Gut. Im französischen Département Pyrenées Orientales wird nun zu drastischen Maßnahmen gegriffen.

tagesschau.de
@sadarex ja, die Franzosen merken es jetzt, wo das Problem akut ist. Wir Deutschen merken es, wenn es bei uns akut ist. Also momentan noch weiter so. Bloß keine schlechten Voraussagen machen oder sogar Maßnahmen ergreifen, die erst in einigen Jahren Wirkung zeigen. Könnte Zuschauer oder Geld und damit Wählerstimmen kosten.
Die Waldbrände in Kanada, Sibirien oder Frankreich werden, wenn überhaupt, auch nur im Abspann erwähnt.
@ralphruthe