Die Niederlande als Vorbild? Die dortige Bevölkerung findet Autofahren inzwischen mehrheitlich entspannter.
Gregor Steinbrenner fragt in der #TerraX-Wissenskolumne: #Tempolimit - was wäre so schlimm daran?

Zur neuen Ausgabe: https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/tempolimit-terrax-gregor-steinbrenner-kolumne-100.html#xtor=CS5-433

Tempolimit - was wäre so schlimm daran? | Terra-X-Kolumne

Auf 70 Prozent der Autobahnen in Deutschland darf man so schnell fahren, wie man möchte. Ein Tempolimit ist heftig umstritten. Dabei sprechen die Fakten eindeutig dafür.

Panorama
@ZDF ....absolut richtig, sobald man die deutschen Testosteron-Rennstrecken verlässt fährt es sich auf einmal richtig entspannt.
Kein dichtes Auffahren, keine Lichthupen, kein 'Dauerlinksfahren'. Man kann entspannt nebenbei Kaffee trinken, sich mit den Mitfahrern unterhalten etc..
Im Endeffekt ist man nahezu genauso schnell am Ziel mit einem Bruchteil an 'Nervenkosten' und Treibstoffkosten. Bezieht man die Stauvermeidung mit ein ist man sogar schneller.
@NachteuleBerlin @ZDF
Die Niederländer bekommen auch anständige Rente und dürfen kiffen... Da wären auch in Deutschland einige entspannter 😉
Es macht bei freier Bahn auch mal Spaß, etwas zügiger zu fahren. Wenn ich mit meinem Kadettilac mit 230 über die Bahn preschen will, dann lasst mich doch. 😁😏😎 Schließlich fliegen die kleinen Elon-Sateliten auch nicht mit Tempo 100 ins All.
@kadettin @ZDF Nur....solange wir (wie kleine Kinder) mit dem Finger auf die anderen zeigen und sagen 'Solange DIE soviel CO2 in die Luft blasen werden ich ....', solange werden wir weiterhin auf Klimaerwärmungen von > +2,5 Grad zusteuern und damit auch auf das endgültige der 'freien Fahrt für freie Bürger' 🤷‍♂️
P.S. Davor schützt dich dann auch eine höhere Rente nicht 😉
@NachteuleBerlin @ZDF
Will sagen: man versucht das Loch in der Wand vom Eimer zu dichten, während unten der Boden heraus fällt.
Der schnelle Konsum wird nicht in Betracht gezogen. Überfischung wird nicht in den Focus gerückt. Statt dessen arbeitet man sich nach wie vor am KFZ ab und trifft dort auch noch sehr fragwürdige Entscheidungen. Und wenn alle Fahrzeuge jetzt nur noch 100 fahren, ist die Welt gerettet? Mich stört die Einseitigkeit der Betrachtung. Pro Kopf Budget, nicht übertragbar.
@kadettin @ZDF Es ist absolut richtig das noch an vielen anderen Stellschrauben gedreht werden muss. Im Prinzip müssen wir uns der Tatsache stellen das unsere geliebte(?) Konsumgesellschaft einfach nicht funktioniert. Wir zerstören unsere eigene Lebensgrundlage mit der Art wie wir leben. Dazu gehört das Thema Mobilität aber eben auch. Es geht ja nicht darum das Auto generell zu verbieten, sondern es auf einen vernünftigen Rahmen zu reduzieren.
z.B. Auto in der Großstadt ist überflüssig.

@NachteuleBerlin

@ZDF
Umzug, Lieferungen etc. Die Großstädter wollen auch ernährt und versorgt sein. Auto=Werkzeug. Das Entscheidende ist, es nur dann zu nutzen, wenn es erforderlich ist. Solange aber auf Dauerwachstum und Konsumterror (weißer als weiß) gesetzt wird, haben wir keine Lösung. An einer Stelle gespart, an der anderen verbraten. Bevölkerung bremsen gehört auch dazu. Der Mensch ist zu invasiv.

@kadettin @ZDF Du schmeißt hier verschiedene Themen zusammen. Ich rede vom motorisierten Individualverkehr und du vom Lieferverkehr. Zwei Themen die von euch 'Autodogmatikern' gerne zusammengeschmissen werden 😉
BtW ich wohne in einer Großstadt, bin Mobilitätseingeschränkt(Rollstuhlfahrer) und habe mein Auto abgeschafft....OHNE jeglichen Verlust an Mobilität oder Lebensqualität. Auch ich habe dazu eine Weile gebraucht, weil auch ich vom klein auf auf das Auto fixiert wurde. Hinterfrage dich mal😊
@NachteuleBerlin
Stimmt, ich mache die Schubladen nicht auf, weil in den Diskussionen generell vom Verbrenner gesprochen wird. Und ich lebe nicht in der Großstadt, sondern in der Kleinstadt. Bevor ich in der Umgebung ÖPNV nutze, laufe ich lieber oder fahre mit dem Rad. Die Stecken, die ich fahren muss, kann ich mit ÖPNV nicht in der gleichen Zeit bewerkstelligen, meist ist es teurer und ich müsste noch ein Taxi für Reststecken bemühen. Unpraktikabel.
@ZDF
@kadettin @ZDF Nur...Die 'Autolobby' redet generell von Verbrennern! Die Klimaaktivisten sind hier deutlich differenzierter....oder hast du gesehen das 'Klimakleber' durch Kleinstadt ziehen und dort den Verkehr blockieren?
Die Autolobbyisten versuchen ständig zu pauschalisieren um zu verhindern das auch nur die kleinste Einschränkung für ihr Geschäftsmodell(Auto als primäres Mittel der Mobilität) zu verhindern
@NachteuleBerlin @ZDF ich habe überhaupt noch keinen Klimakleber gesehen und beobachte nur mit mäßigem Interesse, weil ich die Form des Protests uninspiriert finde. Das Zerstören von Kunstwerken inakzeptabel. Die ganze CO2 Diskussion nur an dem einen Punkt “Auto“ fest zu machen und vor allem nur restriktiv, nicht konstruktiv zu denken finde ich zu einseitig. Um effektiv zu arbeiten, muss man den Rahmen weiter fassen und die Rechnung an allen Stellen aufmachen. Parolen sind wie immer einfacher.
@kadettin @ZDF Du springst auch gerne von einem Thema zum nächsten, wenn du merkst das sich kein Gegenargument findet, nicht wahr? ^^
@NachteuleBerlin
Aus dem Scheuklappen-Denken heraus könnte man das Durchleuchten einer Situation in seiner Ganzheitlichkeit als zwischen Themen springen empfinden. Es kommt eben darauf an, welches Ziel angestrebt wird. “Das Auto muss weg“ oder “Das Klima verbessern". "Alternativlos"- das Unwort des Jahrzehnts, lasse ich mir bei keinem Thema verkaufen.
@ZDF
@kadettin @ZDF ....es ist kein "Scheuklappendenken" wenn du bei jedem Argument oder Gedanken den man zu einem Thema vorbringt zum nächsten Thema wegspringt.
Die Scheuklappen wittere ich da eher bei dir. Du willst deine feste Überzeugung behalten, das nennt man konservativ. Da hat dann eine Diskussion keinen weiteren Sinn 🤷‍♂️