Dieser Tweet fasst es dann doch erstaunlich gut zusammen. Furchtbar schade, dass das #verschwoerhaus insbesondere an einer Person zerbrochen ist. Hier fehlte aber nicht nur Digitalkompetenz (die hätten wir ja liefern können) sondern leider auch "Führungskompetenz".
Meine Meinung: Die Leitung der Digitalen Agenda Ulm (DA) fühlte sich bei der Vereinsgründung schon in ihrer Position angegriffen. Wir konnten immer gut zusammen Kompromisse finden und Grenzen abstecken. Nur um dann zu erfahren, dass die DA kurz darauf das exakte Gegenteil machte.
Aber warum? Hier ist also eine Person ohne Rückgrat in einer Führungsrolle, die Konflikte nicht ausdiskutiert sondern komplett vermeidet und darum zu Allem erstmal "ja" sagt. So mein pers. Eindruck. Dass das natürlich unweigerlich zu einem Desaster führt, sollte klar sein.
Die Person, auf deren Aussagen wir uns also immer stützten, wirkte für mich absolut unverlässlich.
Dazu(!) kam dann noch totales Unverständnis für ehrenamtlicher Arbeit: nein, wir haben füh um 10:00 keine Zeit für ein Treffen. Wie denn auch?!
Anstatt unseren Wissenstransfer anzunehmen (wir wollten ja unser Wissen in die Stadtverwaltung tragen), hatte ich das Gefühl, wir wurden wie Angestellte der Stadt behandelt a la: hier, morgen ist ne Stadtveranstaltung, ihr macht mal schön den Livestream.
Aber: wir hatten tatsächlich sehr tollen Kontakt mit anderen Mitarbeiterinnen aus der DA. Toller Wissenstransfer, besuch beim Congress und jetzt sind sie fester Teil unserer ehrenamtlichen Gruppe samt Hilfe beim Auszug/Rauswurf. <3 (nein, sie arbeiten jetzt nicht mehr bei der DA)
Also liebe DA und Stadt Ulm: viel Spaß mit unserem Namen - ich glaube nicht, dass er euch jetzt noch etwas nützt. Diese Grube habt ihr euch schön selbst gegraben. Denn auch wenn ihr den Rechtsstreit gewonnen habt, habt ihr für immer euer Gesicht in der Community verloren.
Zum Schluss habe aber noch ein kleines Schmankerl: wenn ihr wissen wollt, was die DA aktuell so tolles macht, gibts hier einen Podcast: https://podcasters.spotify.com/pod/pod/show/stadtulm/episodes/Folge-12---Smart-City-Digitalisierung-im-Alltag-e22gupl
Holt euch Popcorn, ich wische so lange den Tee auf.
Folge 12 - Smart City: Digitalisierung im Alltag by Ulmer Spatzengezwitscher

Die Digitalisierung ist überall präsent und macht gefühlt vor nichts mehr Halt. Die Digitale Agenda führt eine Impulsreihe "Zukunft im Alltag" durch, an der alle Bürger*innen teilnehmen und sich beteiligen dürfen. Aber was bedeutet das eigentlich für uns im Alltag? Wie gewinnen wir Erkenntnisse, um uns weiterzuentwickeln? Was bedeutet der digitale Fortschritt für Ulm und was sind die konkreten Pläne hierzu? Wie wird erforscht, in welchen Bereichen wir uns weiterentwickeln müssen? Was hat es mit "talking tree Berti" auf sich und wie hilft die Digitalisierung beim Bewässern von Pflanzen weiter? Und wie funktioniert eine soziale Stadt, digitale Nachbarschaftshilfe? Diese und weitere Fragen beantwortet Karl-Michael Dittrich, Öffentlichkeitsarbeit der Digitalen Agenda, im Gespräch mit Denise Kleis, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit und Repräsentation.

Spotify for Podcasters
PS: weil hier (oder eher auf der birdsite) ja doch ganz gerne abgemahnt wird: ich schildere hier meine persönliche Sicht und meine subjektive Einschätzung. Ich spreche nur für mich, auch nicht für den Verein.
...vom Verschwörhaus ins Rathaus

Niklas Schütte, der bisherige Leiter desVerschwörhauses am Weinhof, zieht sich auf eigenen Wunsch von seiner Positionzurück und...

Stadt Ulm - ...vom Verschwörhaus ins Rathaus
@bleeptrack
Der Artikel und das Interview liest sich irgendwie... uncanny.
Weiß aber nicht genau warum.
@LeoDJ @bleeptrack
Liest sich ungefähr so wie wenn dein Strom|Telefon|Whatever-Anbieter die nächste Preiserhöhung mal wieder als "Anpassung für mehr Kundenfreundlichkeit" framed
@bleeptrack hach wie habe ich die langsam gesprochene Markow-Kette mit unendlich langen Sätzen vermisst.

@ubahnverleih
@bleeptrack
Reingehört weil ich eure Geschichte schon länger grob verfolge.

Mir scheint, da dachte jemand Digitale Agenda ist ein gemütlicher Job wo man verdient, nix tun muss und sich gefahrlos politisch profilieren kann.

Dann gelernt dass es um wichtige dringende Dinge geht und essentielle Weichenstellungen für die Zukunft der Bürger.

Dann Angst bekommen, alles nicht wahr haben wollen.

Versteckt sich jetzt in seinem entspannenden Garten. 😑

@bleeptrack Weißt Du, ob es Überlegungen oder Arbeiten an einer Standard-Vereinbarung gibt, um ähnliche Probleme, wie ihr sie hattet und habt, in Zukunft, auch bei anderen Gruppen, zu vermeiden? (Man könnte die Vereinbarung ja "Ulmer Vertrag" nennen 😉)
@Habrok42 hm, ich weiß leider von nichts konkretem.

@Habrok42 @bleeptrack
Ich hab den Umgang mit Stadt Ulm ./. Verschwörhaus e. V. bei meinem Hackerspace auf die Agenda gesetzt.
Allerdings weniger unter dem Vorzeichen "Vertrag", und mehr unter "Risikoabschätzung" und "wollen wir solche Projekte im Verein überhaupt haben?".

Ich kann mir vorstellen, dass bei anderen Spaces vermutlich ähnliche Diskussionen laufen und auf die ein oder andere Stadtverwaltung ggf. unangenehme Gespräche zukommen werden.

@bleeptrack ich finde es bis heute ein Rätsel wie man nach mehreren Jahren der „Zusammenarbeit“ mit dem Ehrenamt solche einfachen Sachen nicht verstanden hat. Und jedes Mal kam danach ein „Ach das wusste ich nicht, gut dass ihr nur das sagt“, obwohl es schon das dritte mal war, dass man es sagte und genau diese Antwort bekam. „Wusste ich nicht“ als Ausrede für alles.