In der Festspielstadt Salzburg wurden die Kommunisten mit 22 Prozent gewählt. Wie haben sie das geschafft? https://taz.de/KPOe-gewinnt-in-Salzburg/!5927404/
KPÖ gewinnt in Salzburg: Golfen für alle

In der Festspielstadt Salzburg wurden die Kommunisten mit 22 Prozent gewählt. Wie haben sie das geschafft?

@tazgetroete Ja, ich denke auch dass es Enttäuschung ein wichtiger Grund ist. Und glücklicherweise haben viele Menschen erkannt dass die KPÖ innerhalb des demokratischen Systems wirklich etwas verändern will, während man das von den anderen Parteien nicht mehr erwarten kann. Die waren lange an der Macht (und sind es noch) und haben nicht genug positive Veränderungen gebracht.
@DJ Enno @taz Der Vergleich hinkt - doch bei der Linken funktioniert dieser Wählerimpuls nicht.
@jrp Punkt 1: kann man so sehen, ich jedoch finde das nicht. Punkt 2: Ja, leider. Und ich denke, der Grund ist nicht nur (aber natürlich auch) der ständige erbitterte innere Streit bei den Linken, sondern eher daß (zumindest meiner persönlichen Meinung nach) die Strömungen "Kommunistische Plattform", die "Antikapitalistische Linke" und die "Sozialistische Linke" zu viel Einfluss haben. So ähnlich, wie es gut ist, dass die Streitigkeiten zwischen "Realos" und "Fundis" innerhalb der Grünen sehr stark nachgelassen haben. Will sagen, die Linken machen auf die potentiellen Wähler, unter anderem wegen der erbitterten Streitigkeiten (aber nicht nur), einen furchtbaren Eindruck.