Nervt es eigentlich nur mich, dass in vielen journalistischen Stücken erstmal ewig die Schwierigkeit, die Dauer und der Aufwand der eigenen Recherche (!!!) und die/der Autor*innen selbst in den Mittelpunkt gerückt werden, um dann irgendwann mal zur eigentlichen Geschichte überzugehen? In Podcasts wird auch gern erstmal ein paar Folgen lang darauf hingewiesen, was denn in diesem Podcast alles spannendes kommen wird…und dann übrigens: wir haben daran echt lange gearbeitet und wir sind übrigens…
@nsemak da habe ich wohl eine glückliche Auswahl an Podcasts getroffen. Ihr z.B. macht das super! Ihr erwänht es ja gegen Ende auch gelegentlich, in nicht mehr als einem kurzen Satz, mit dem Hinweis auf's Abo - was ich für 100% legitim halte. Vielleicht erwarten Andere in ihren Formaten ein Publikum, das ungefiltert "das Internet liest" und daher der Hinweis meint, dass die folgenden Inhalte mit höherer Wahrscheinlichkeit Fakten sind als das, was sonst noch konsumiert wird?
Die Masse ist die Message: Der Fluch der Papers, Leaks und Files | Übermedien

Riesenrecherchen werden wie Markenartikel präsentiert, aber ausgerechnet das Interesse des Publikums gerät dabei aus dem Blick.

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In der Corona-Pandemie erreichte er viele Zuhörer –dieser Podcaster ist unerwartet gestorben

Bekannt war er unter anderem für den gemeinsamen Podcast "Pandemia". Am Mittwoch teilten seine Kollegen mit, dass Nicolas Semak unerwartet gestorben ist.

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