1) Wir benötigen in jedem Landkreis eine Heimstatt für obdachlose Menschen. Die durch Arbeitslosigkeit, Wohnungsverlust, Rausschmiss, Erkrankungen etc nicht wieder alleine auf die Füße kommen. Auch für die, die Betreuung/Eingriffe in ihre Privatsphäre, teils durch schlechte Erfahrungen, ablehnen. Man kann das Problem nicht privatem Engagement oder der Gefahrenabwehr mit vorübergehend bloßem Dach über den Kopf, oder vorübergehend medizinischen Maßnahmen überlassen
2) Diese Menschen brauchen einen Ort mit Nahrung, Hygiene, unaufdringlichem Betreuungsangebot, behutsamen/nicht so strikten Regeln mit Kompromissen, wo sich begleitend/unterstützend um Konto, Mittel, Behörden, Ärzte und ggfs Medikamentierung gekümmert wird, oder nur zum Reden.
3) So manche Person wird es so in die Selbstständigkeit schaffen, aber akzeptieren wir bitte auch, dass eine kleine Anzahl von Menschen auf Dauer einen solchen Zufluchtsort braucht. Wenn Bund, Lönder und Kommunen sich die Kosten teilen, wäre es leicht zu schultern und wir müssten nicht ewig über das Problem der fehlenden Konzeptlosigkeit in Sachen Obdachlosigkeit in Deutschland in Dauerschleife reden.
4) Ein solches bundesweites Konzept würde viel Geld sparen wegen zahlloser Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Bereichen, die nur vorübergehend behelfsmäßig, aber nicht zielführend und erfolgreich sind, und auch solche Mittel durch Umstrukturierung ergebnisorientierend zusammenführen.