Interessant, auch Volker Wissing redet so, als würde die Gesellschaft ärmer, wenn sie bloß weniger schnell reicher wird. Der Vergleich ist nicht zeitlich, sondern kontrafaktisch.
Ich will gar nicht voraussetzen, dass das falsch ist, sondern frage mich eher, welche Argumente es dafür gibt, so zu sprechen: Preisen wir auf einer schiefen Ebene sozusagen den Wachstum immer schon ein in unseren Erwartungen und fühlen uns tatsächlich ärmer, wenn er dann nicht kommt?