Lieber Markus, nur drei Fragen:
1. Welche Sachen sagst Du in Bayern, die man anderswo nicht sagen darf?
2. In welchen Bundesländern besteht ein „Zwang zum Gendern“?
3. Wie kommst Du darauf, dass zur Tätigkeit eines Ministerpräsidenten auch das Verfassen von Stuss-Tweets zählt?
@LorenzMeyer Was für einen Minderwertigkeitskomplex muss man haben, beim Thema "Gendern" eigentlich immer so lautstark rumzujammern? Diese Waschlappen (auch in den Kommentarspalten) gehen mir langsam so furchtbar auf die Eier. Entweder du genderst oder nicht, niemand schlägt dich zusammen oder inhaftiert dich, wenn du es nicht machst. Es ist einfach ein Zeichen von Intelligenz. ARRRRGGGHHH!
@UnglaublicherUlk @LorenzMeyer so einfach ist es leider nicht. In meiner Partei wird ein Antrag oder Ähnliches nicht zugelassen, wenn nicht alles genauestens gegändat ist. Ob man nun pro oder contra ist, einen Zwang gibt es definitiv. Da es sich nicht um die CSU handelt gibt es diesen Zwang deutschlandweit.

@VoyTyrannis @LorenzMeyer Gegendert (ohne ä) Sorry, der musste jetzt sein. ;)

Ja, das gibt es in Parteien. Das ist richtig, das sind aber Normen im Schriftverkehr, die man einhalten muss. Als People auf der Straße ist es doch völlig schnurzpiepsegal ob du genderst oder nicht. Wenn es ein Restaurant macht, ist das auf Eigeninitiative, aber niemand drängt sie dazu. Außer Klappspaten die völlig übers Ziel hinaus sind. Es ist aber KEIN Zwang.

@UnglaublicherUlk @LorenzMeyer ja, aber das absichtliche Vertauschen von "er" gegen "a" ist Dir durch die Lappen gegangen. 😛

Aber, wenn man am innerparteilichen Diskurs teilnehmen möchte / muss und das schon vorher getan hat, später aber durch die Parteispitzen beschlossen wird, dass Anträge, etc. nur dann bearbeitet werden, wenn sie korrekt gegendert sind (Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer geht garnicht!!!), dann kann man nicht abstreiten, dass ein Zwang besteht. In diesem konkreten Fall.

@VoyTyrannis @LorenzMeyer Das ist soweit richtig, die Frage die ich mir stelle: Meint Söder wirklich das oder biedert er sich nur den üblichen "Kommentarspalten-Boomern" an? Wäre ja nicht der erste Söder-Move. Ich wäre auch genervt, wenn mein Vorschlag nur deswegen abgelehnt werden würde, weil ich falsch gegendert habe. Aber wie gesagt, deswegen lehne ich gendern nicht ab und sehe es generell(?) nicht als Zwang.

@UnglaublicherUlk @LorenzMeyer natürlich ist es nur sein "Gelaber", um von sich Reden zu machen. Zu Beginn der Pandemie hatte ich schon Angst, dass er gleich vor mir steht sobald ich nur den Objektivdeckel von der Linse nehme. 😛

Ich lehne es im Grundsatz auch nicht ab, es hat für mich nur dieses "Geschmäckle" wie der Franke sagen würde. Gleichberechtigung ist ein klares Muss!

@VoyTyrannis @LorenzMeyer Es ist für mich so wie ich früher durchs Bewerbungsschreiben "geprügelt" (nicht physisch) wurde. Es klingt eckig, nicht flüssig, aber du musst unbedingt die Normen einhalten. Wobei mir grad' einfällt, dass das Gendern ansich ja garnicht so neu ist. Berufsbezeichnungen in Ausschreibungen wurden generell feminin und maskulin geschrieben. Genau betrachtet ist es in den Anträgen nicht anders, oder?