Nun ja. @DerKlimablog schreibt ja auch zu #Stromknappheit:
> Strom hat das Problem, dass wir noch viele Jahre mit dessen Knappheit haushalten müssen.
https://derklimablog.de/mobilitaet/zugkunft-batterie-oder-wasserstoff-besser-fuer-elektrifizierung/
Dem Herrn Koch nur deshalb seine Aussage zur Stromknappheit nicht zu glauben, weil er zu ach so pöhsen Kolbenmaschinen forscht, ist schlicht kindisch.
DE wird Energie in Form von H2/NH3 importieren müssen weil die Wende zu 100% erneuerbarem Strom schlicht nicht so schnell möglich ist. Punkt.
Das Schienennetz in Deutschland ist schlecht elektrifiziert. Gerade mal 60 % Prozent davon verfügt über eine Oberleitung. Zwar soll es jetzt mit der Elektrifizierung schneller gehen, aber Fahrleitungen sind teuer. Welche Alternativen werden sich durchsetzen? Eine wichtige Entscheidung ist nun gefallen.
@matschlegel @mkreutzfeldt @FabianLaasch @DerKlimablog
Schon ein bisschen skurril.
Wenn Leute einerseits glauben, Strom sei ja nicht knapp, sondern reichlich vorhanden.
Und andererseits beschweren sich (teils dieselben) Leute dann, wenn Braunkohlekraftwerke doch noch/wieder betrieben und Tagebaue abgebaggert werden.
Die fossile Energiekrise zeigt, wie essenziell der schnelle Ausbau der Erneuerbaren Energien für die Energiesicherheit und den Industriestandort Deutschland ist. Eine neue Studie von Agora Energiewende analysiert, welche Maßnahme es jetzt zusätzlich braucht, um ein flexibles, klimaneutrales Stromsystem innerhalb von 13 Jahren zu erreichen.
@matschlegel @mkreutzfeldt @FabianLaasch @DerKlimablog
Und?
Widerspricht aus meiner Sicht in keiner Weise der These, dass Strom knapp ist, und es die nächsten 10 Jahre bleiben wird.
Solange Deutschland, was das 1,5-Grad-CO2-Budget angeht, über die Verhältnisse lebt, dürfte eigentlich keinerlei Strom aus fossil betriebenen Kraftwerken genutzt werden.
Sondern man müsste versuchen, mit dem EE-Strom auszukommen. Reicht aber hinten und vorne nicht. Und das bis min 2035.
--> Also: Strom = knapp
@matschlegel @mkreutzfeldt @FabianLaasch @DerKlimablog
Ja, das Stromnetz ist gerade stabil.
Weil verdammt noch mal der größte Teil des Stroms aus fossilen Energien kommt. (Große Lücke unter der schwarzen Kurve)
Wer in dieser Situation behauptet, Strom sei nicht knapp, und gleichzeitig behauptet sie/er möchte (A) die Klimaziele erfüllen und (B) 100 % erneuerbare Stromversorgung, ist wohl irgendwie verblendet.
Die fossile Energiekrise zeigt, wie essenziell der schnelle Ausbau der Erneuerbaren Energien für die Energiesicherheit und den Industriestandort Deutschland ist. Eine neue Studie von Agora Energiewende analysiert, welche Maßnahme es jetzt zusätzlich braucht, um ein flexibles, klimaneutrales Stromsystem innerhalb von 13 Jahren zu erreichen.