Wir freuen uns sehr auf die Workshop-Reihe “Enteignet Facebook: Ja, aber wie?” in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Netzwerk Kritische Kommunikationswissenschaft. Konzipiert und moderiert von @p_tron. Alle weiteren Infos zu den Terminen und die Anmeldedetails (bis zum 20.02.) gibt es hier (unter Events): https://www.criticaldatalab.org
Critical Data Lab – a space for critiques of the digital

The Critical Data Lab explores the politics and power of digitality on the grounds of a critical-theoretical approach towards data and the digital.

criticaldatalab.org
@criticaldatalab @p_tron Facebook muss nicht enteignet, sondern abgeschaltet werden. Dieses „Kommunikations“–Konzept ist auch, wenn es nicht von Verbrechern betrieben wird, unrettbar falsch und gefährlich.
@padeluun @criticaldatalab @p_tron Die auf eine Enteignung folgende Verwaltung ist ja nicht gezwungen, das Konzept beizubehalten. Sie haette aber womoeglich eine vorteilhafte Position, um Gutes^{TM} zu tun. Z.B. die Userbase auf 1024 handliche Fediverse-Knoten verteilen und damit mit besseren Kommunikationsplattformen vertraut zu machen.
@criticaldatalab @dreiwert @p_tron Kein schlechter Gedanke. Ich glaube aber (ich habe bewußt „glaube“ geschrieben), dass die Menschen die Produkte von Meta aktiv beenden und im Fediverse neu anfangen müssen. Ein technischer Transfer der Database ins Fediverse ist nicht ausreichend.
@padeluun @dreiwert schöne Diskussion und viel Zustimmung! Genau darum soll es gehen. Zum Hintergrund des Titels: die Anführungszeichen verweisen darauf, dass die Enteignung von Digitalkonzern häufig der provokante Einstieg in die Debatte ist – so zuletzt prominent von Jan Böhmermann mit eben diesen Wortlaut. Welche Maßnahmen dann für welche Plattformen sinnvoll wären, soll unter dem Konzept der „digitalen Vergesellschaftung“ besprochen werden.
@padeluun @dreiwert und ja, so wie im kontext der Dekabonisierung über #Exnovation gesprochen wird, d.h. bestimmte Industriezweige, wie die Kohleindustrie komplett lahm zu legen, so muss auch für die Plattform Ökonomie geprüft werden, welche Geschäftsmodelle überhaupt langfristig tragbar sind.
@p_tron @padeluun Mitunter schwierig vorab zu pruefen. Vielleicht muss man das aber auch nicht. Wuerde es gelingen, Regeln aufzustellen, nach denen wenig gemeinwohlorientierte Geschaeftsmodelle entsprechend auch weniger rentabel werden (z.B. durch entsprechende Auflagen bei wenig interoperablen und/oder stark zentralisierten Datenballungen im Falle der #digitalplattformen, oder durch entsprechende Beteiligung am Umweltfussabdruck bei der #energiegewinnung), dann koennten die jeweiligen Betriebe selbst entscheiden, ob ihr Geschaeftsmodell noch so zukunftsweisend ist, ob man es brauchbar umbauen kann, oder ob dann doch nur noch heisse Luft bleibt und man lieber aufhoert damit.