Wer für #Microsoft an Schulen plädiert, outet sich als Bildungsverhinderer. Schüler erhalten bei der Nutzung von MS-Produkten keine digitale Kompetenz darüber, wie etwas technisch funktioniert, sondern welche »Knöpfchen« sie drücken müssen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum für solch ein antrainiertes Wissen ist spätestens mit dem nächsten Update der Bedienoberfläche überschritten und muss anschließend neu erlernt werden. Digitale Bildung bzw. das Erlernen von Medienkompetenz geht ganz klar anders.
Die hohe Verbreitung von Microsoft-Produkten hat nichts mit deren »herausragenden« Qualität zu tun, sondern vielmehr mit einer frühen Gewöhnung/Heranführung bereits in der Schule. Dieses Drogendealer-Modell von Microsoft funktioniert erschreckend effektiv. Man kann es sich auch so vorstellen, jemand würde auf dem Pausenhof Drogen verkaufen, um eine zukünftige Abhängigkeit zu erzeugen.
@kuketzblog Die Verbreitung hat auch damit zu tun, dass LuL früh mit 'günstigen' M$-Produkten versorgt werden. Ebenso sind viele Behörden mit M$-Zeugs geradezu durchseucht.
@kuketzblog Und passiert schon seit Jahrzehnten. Ich wurde vor 20 Jahren vom Klassenlehrer meiner Tochter aufgefordert worden ihr M$-Office zu kaufen. Damals bekamen die Lehrer Office von M$ sehr günstig gestellt.