1/ Die Airline #KLM möchte, dass wir verantwortungsvoll fliegen
#flyresponsibly – flyresponsibly.klm.com
Warum das ein Ablenkungsmanöver ist und was das mit der Alkohollobby zu tun hat…
@klimastreik @umverkehr
Bereits im dritten Satz wird klargemacht, fliegen ist logisch und häufig alternativlos.
«In einigen Fällen erweisen sich die Bahn oder andere Transportmittel als nachhaltigere Alternativen zu Flugreisen (sic!)» Ähm… Fliegen ist so ziemlich das schädlichste Transportmittel in fast jedem Fall. Diese irreführende Aussage lässt sehr tief blicken.
Als Beispiel für eine Strecke, für die sich der Zug lohne, wird Amsterdam – Brüssel angegeben. Dafür hat man mit dem Zug zwei Stunden. Zwei Stunden. Wer einen Flug dafür überhaupt in Betracht zieht, wird sich wohl kaum auf der Website #flyresponsibly wiederfinden.
Weitere tolle Tipps von KLM:
Weniger Gepäck mitnehmen (-1 Paar Socken = gutes Gewissen)
Weniger häufig und dafür länger verreisen (wie wärs mit einem Langstreckenflug?)
Nachhaltiger Tourismus (#greenwashing)
Eine nachhaltige Airline auswählen (KLM?)
Bewusst reisen (=nicht aufhören zu fliegen)
Nicht einmal besonders kreativ ist #flyresponsibly. Die Idee wurde schlicht von der Alkohollobby geklaut. Mit #drinkresponsibly oder #drinkaware wurden erfolgreich strengere Regulierungen verhindert.
https://www.thelancet.com/pdfs/journals/langas/PIIS2468-1253(22)00060-7.pdf
Ein Hoffnungsschimmer bleibt: Einsicht ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung. Und in der Zwischenzeit immer schön #ambodenbleiben
ambodenbleiben.ch