Wale werden in letzter Zeit häufig mit Bäumen verglichen. Ein Wal speichere bis zu 33 Tonnen CO2, das sei (je nach Quelle) soviel wie 1.000 bis 30.000 Bäume speichern könnten. Na ja - ein einziger ausgewachsener Urwaldbaum kann ähnlich viel Kohlenstoff speichern.
Wenn man natürlich nur winzige Sämlinge rechnet, dann kann die Begauptung stimmen. Davon abgesehen nervt es mich, wunderbare Wesen, egal ob Wale oder Bäume, als Kohlenstoffspeicher für Abgase zu sehen. Wie seht Ihr das?
@Wohlleben
Das sind Fakten die herausgefunden wurden.
Das ändert nichts an dem Baum oder Wal selbst oder wie ich ihn sehe.
@Wohlleben Das sehe ich genauso. Es nervt kolossal, wenn Natur nur als Variable in der Gleichung „Mensch“ vorkommt. Ist übergriffig, respektlos und zeigt die Selbstverständlichkeit auf, mit der angenommen wird, der Mensch sei die „Krone der Schöpfung“. Klar ist es wichtig auch solche Berechnungen anzustellen, wenn es um Klimaschutz geht. So manche Dumpfbacke kann man nur so überzeugen, dass Natur wichtig ist und alles zusammen hängt. Das wir da nur Teil und Gast sind, kapieren viele einfach nicht.
@Wohlleben Habe die Behauptung noch nie gesehen. Wer sagt sowas mit welcher Begründung? Soll das ein Argument Meeresschutz vor Waldschutz sein? Dann ist das oberdämlich. Und ja, ich fühle mich hier persönlich belästigt. Seit Jahren durch die zunehmende Zahl der Holzfeuernden und nun auch durch die Aufrufe, an Klimaschutz-Baumpflanzaktonen teilzunehmen und denke mir nur, Herr lass Hirn regnen! Sofort!
@Wohlleben
Ich vermute mal, dass die Lebenserwartung der klassischen Baumarten deutlich über der der Wale liegt!? Ergo auch die "Speicherdauer" um in dem unsäglichenTechnikjargon zu bleiben.
@Wohlleben alles jetzt als CO2 zu sehen, ist ziemlich daneben.
Aber einen Grund mehr zu haben, Wale zu schützen, finde ich dann auch wieder gut 🤔