Die Aktienrente ist als weitere Privatisierung staatlicher Aufgaben ein typisches FDP Projekt, und was soll schon schiefgehen, wenn man die Renten zum staatlichen Spekulationsobjekt macht? Es macht volkswirtschaftlich keinen Sinn, aber Zocker und Finanzindustrie werden es lieben.
@GuidoKuehn soweit ich die Aktienrente verstehe ist sie zwar nicht optimal, aber auch nicht schlechter als der Status Quo
@carsten
Das Hauptproblem sehe ich im geschaffenen Präzedenzfall.
Es handelt sich um den Beginn eines langfristigen Umbaus zur kapitalgedeckten Versicherung. Die Rente war so bereits mal aufgebaut und führte in 2 Generationen dazu das die Rentner kaum was zu essen hatten.
@GuidoKuehn

@HerrG Hast du ein Stichwort für mich, dass ich googeln kann?

Ich seh es so: Umlage wird mit der aktuellen Demografie nicht funktionieren. Ich kann also die Demografie ändern (Zuwanderung) oder von Umlage auf Vorsorge umstellen.

Angesichts der Tragweite des Problems würde ich für beides plädieren.

Umlage hat außerdem das Problem, dass es zu einer Konkurrenzsituation kommt: Geld, welches der Staat an die Rentner umverteilt steht nicht zur Verfügung für Energiewende, Infrastruktur u. Soziales.

@carsten @HerrG Am Ende ist es eigentlich immer Umlage - irgendjemand muss ja auch die Aktienrendite finanzieren, und wer sollte das sein, wenn nicht die arbeitende Bevölkerung?
https://de.wikipedia.org/wiki/Mackenroth-These
Mackenroth-These – Wikipedia

@virbonus @HerrG Na genau das kann ich mit Aktien doch Geo-Diversivizieren… mit dem Anteil ausländischer Aktien im Portfolio steigt proportional der Anteil der im Ausland (also von einer ausländischen Volkswirtschaft mit mutmaßlich vorteilhafterer Demografie) erwirtschafteten Rendite an meiner Altersvorsorge.
@carsten @HerrG Bei einer vernünftigen Umlagefinanzierung, bei der alle Einkünfte inkl. auch Aktienerträge in beliebiger Höhe betragspflichtig sind, übernehmen diese Diversifizierung die Beitragspflichtigen selbst :-)
@virbonus Da kann ich nicht widersprechen.