Washington Post macht sein Games-Vertical Launcher dicht, GameSpot und Giant Bomb entlässt Leute, immer mehr anglophone Spielejournos wechseln in die PR/in die Industrie. Und auch crowdgefundete Alternativen haben bis auf größere Leuchtturmprojekte (Waypoint Plus z.B.) tendenziell eher Finanzierungsprobleme. Bitter. #games #journalismus
@zandterbird Wird das eventuell dadurch etwas ausgeglichen, dass Medien ohne exklusiven Fokus auf die Spieleindustrie mehr und mehr darüber berichten? Mittlerweile sehe ich gerade in den US-Medien täglich Berichterstattung zu Spielen und der Industrie auch abseits der Spielepresse.
@watschenbaum Etwas bestimmt. Einige sind ja auch Ex-Spielejournos, Schreier bei Bloomberg z.B. Prinzipiell ist es gut, dass die Spielepresse "Konkurrenz" von Wirtschafts- oder Kulturmagazinen bekommt, weil der Produkt-Spielejournalismus (der in den USA mittlerweile eh viel weniger als hier betrieben wird) langweilig ist. Diese Magazine müssten aber Leute mit Kenne einstellen, bevor sie z.B. in die Industrie wechseln. Journalismus über Spiele, nicht Spielejournalismus muss das Ziel sein.