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Eine Entscheidung, die zeigt, dass Kritik an der #ThinBlueLine-Symbolik kein deutsches Phänomen, sondern Teil einer umfassenden Debatte ist, deren Kern das Selbstverständnis von Polizeibediensteten betrifft. https://twitter.com/denoez1/status/1614550098171527168

🐦🔗: https://twitter.com/FelixSengespeik/status/1614567421888659457

Dennis on Twitter

“Das Los Angeles Police Departement hat das zur Schau stellen von "Thin-blue-line" Flaggen in öffentlichen Bereichen von Polizeigebäuden verboten.”

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@realBirnbacherin

Tja, ein Symbol, das ein positives Gemeinschaftsgefühl darstellen soll, wurde von einer Personengruppe durch Missbrauch kaputtgemacht.

Daran festzuhalten ist den Ärger nicht wert.
Lasst uns einen lila Achteck nehmen... bis ein kleiner "Kollegen"-Kreis auch das Symbol kaputtgemacht hat.

@der_ermittler @realBirnbacherin
Die TBL hatte schon immer einen ekligen Beigeschmack. Es fing bei der Entstehung an und geht weiter mit einem gewissen Mindset. Denn oft tragen die Kräfte auch gern Patches der nordischen Mythologie (per se nicht schlimm, aber im Paket) oder auch gleich den Punisher. Oder wie Soldat*innen auch BRD-Abzeichen mit "infidel" auf arabisch geschrieben.
Und damit war die TBL für bürgerorientierte Kräfte schon immer ein No-Go.

@simonriley @realBirnbacherin

Mir fehlt da zugegebenermaßen etwas der Einblick, da ich sehr weit weg bin von den uniformierten Kollegen.

Als ich das erste Mal einen Kollegen nach seinem TBL-Patch gefragt hatte (kannte ich bis dahin nicht) fand ich die Idee, so wie von ihm dargestellt, nett.

Um - selbst bei besten Absichten - Missverständnisse zu vermeiden, bin ich jetzt der Meinung, sollte man drauf verzichten.

@der_ermittler @realBirnbacherin Ja, der Grundgedanke ist ja auch nicht per se verkehrt, Zusammengehörigkeitsgefühl stärken ist nichts Falsches.

Mich stört nur der Gedanke "wir sind die dünne Linie, die die Welt vom Chaos beschützt" in Verbindung mit dem Gedanken der Polizeifamilie, der sehr oft den Beigeschmack "wir gegen die" hat, was einer bürgerorientierten Polizei komplett widerspricht (aus meiner Sicht!).

Ansonsten gibt es ja die Landeswappen, sollte als Erkennungsmerkmal ausreichen ;)

@simonriley @realBirnbacherin

Ja, das stimmt.

Ich würde mich hier Deiner Meinung nun anschließen wollen.

@der_ermittler @simonriley

Wie seht ihr das?
Ich habe den Eindruck, es ist eher eine bestimmte Sorte Kollegen (abs. nicht gegendert), die die TBL zeigen - vorsichtig ausgedrückt nicht unbedingt die Leistungsträger. Täusche ich mich da, oder wird da etwas kompensiert?

@realBirnbacherin @simonriley

Dafür habe tätigkeitsbedingt zu wenig Kontakt mit Uniformträgern. Ich sehe meist nur SE-Kräfte (da ist es mir nicht nicht aufgefallen), Gesa-Kräfte oder die Ansprechpartner auf Wachen, wenn wir Vernehmungsräume brauchen.
In letzterem Zusammenhang habe ich es auf einer Schussweste gesehen. Und einmal (völlig unreflektiert) bei einer KKAin als Armband.

Ich denke, das wird eher jemand aus den geschlossenen Einheiten beantworten können.

@der_ermittler @realBirnbacherin
An der Person getragen (zumeist Schusswesten-Patches, hin und wieder Armbänder) sieht man es auch tatsächlich deutlich weniger, seit darüber diskutiert wird.
Eher dann auf Einsatztaschen, so meine Erfahrung.
Und ich würde das eher an der Person als an der Dienststelle und Umfeld (Streifendienst/Einsatzeinheiten) festmachen, junge Kolleg*Innen sind da "empfänglicher" für sowas, finde ich.
@realBirnbacherin @der_ermittler Würde das gar nicht so sehr auf m/w festlegen, bei beiden schon gesehen, wenn auch m sicherlich mehr.
Kompensation glaube ich nicht.

@der_ermittler
Wozu denn überhaupt irgendwelche Symbole?

Reichen denn nicht Marke, Abzeichen und Uniform?

@realBirnbacherin

Ja, es geht sehr gut ohne.

Ich habe nur probiert als Nichtbetroffener die Gründe der Patch-Träger nachzuvollziehen.
Verteidigen tue ich es nicht.