❓❗️ #Wasisteigentlich False Balance⚖️

Es bezeichnet eine Berichterstattung, bei der wissenschaftliche Positionen falsch gewichtet werden.
So wird ein wissenschaftlicher #Konsens nicht als solcher wahrgenommen.

Mehr dazu↩️

Weitere Informationen zum Thema:
https://www.jstor.org/stable/j.ctv941tgs.17#metadata_info_tab_contents

Evidenz und (falsche) Ausgewogenheit in der Berichterstattung über Medizin und Gesundheit: Eine Inhaltsanalyse von Print- und Online-Medien from Evidenzbasierte | evidenzinformierte Gesundheitskommunikation on JSTOR

Lars Guenther, Hanna Marzinkowski, Evidenz und (falsche) Ausgewogenheit in der Berichterstattung über Medizin und Gesundheit:, Evidenzbasierte | evidenzinformierte Gesundheitskommunikation, pp. 191-202

@RKI False Balance aktiv einzufordern mit der Forderung, alle Positionen müssten berichtet und angehört werden, ist oft ein erster Schritt, um wissenschaftliche Aussagen zu untergraben. Gehen wir noch mal einen Schritt weiter. Die seite "klimafakten.de" hat diese und weitere Strategien von wissenschaftsfeindlicher Desinformation zusammen getragen: https://www.klimafakten.de/meldung/p-l-u-r-v-dies-sind-die-haeufigsten-desinformations-tricks-von-wissenschafts-leugnern

#Plurv

P-L-U-R-V: Dies sind die häufigsten Desinformations-Tricks von Wissenschafts-Leugnern

Ob bei Klimawandel, Corona oder anderen wissenschaftlichen Themen: Desinformations-Kampagnen setzen häufig auf dieselben Methoden. Die fünf häufigsten erklären wir in einem großen Infoposter - das Sie hier herunterladen oder als farbigen A2-Druck bestellen können

klimafakten.de
@jakob_thoboell @RKI Im wissenschaftlichen Interesse stelle ich mir eine Überrepräsentation der Mindermeinung als wünschenswert vor. Vielleicht ist die Bezeichnung "false balance" auch schon irreführend und wir sollten es lieber "opposition bias" nennen, um die Verantwortung beim Empfänger deutlich zu machen. Biases kann und sollte sowieso jeder für sich reflektieren und ausgleichen. Aufgabe der Medien wäre in dem König nur, den möglichen Konsenz zu beziffern ("99% aller Klimaforscher...").
@LinqLover @jakob_thoboell @RKI Mittlerweile würde ich oft unterstellen, dass die „Mindermeinung“ oft gar nicht ernsthaft vertreten wird. Wenn ich zum Beispiel an Vorwürfe von Wahlfälschungen in Amerika denke, so ist das einzige Argument oft, dass einer Person das Ergebnis nicht passt. Oder im Bereich Klima: Zweifel werden mit einem Ziel gestreut, nicht weil Daten abweichend interpretiert wurden oder Experimente zu anderen Ergebnissen führten.
@PatrikSchoenfeldt @jakob_thoboell @RKI Das mag statistisch gesehen in vielen Fällen zutreffen, aber allein vom Prinzip her wäre so eine Wahrheitsorakel-Perspektive dennoch ignorant. Und potenziell gefährlich, gerade da wir wissen, dass Factchecking auch nicht immer so sorgfältig erfolgt wie es sollte. Nichtwissen statt Wahrheit, verschweigen statt korrigieren ist nicht demokratisch. Sonst habe ich auch keine Chance, einmal gehörte Fakenews wieder zu entlernen.

@LinqLover @PatrikSchoenfeldt @RKI
Ihr redet aneinander vorbei. Wer Pauschalaussagen ohne Belege und Argumente in den Raum stellt, nur um des Zweifels und Eigeninteresses Willen, der braucht keine Bühne kriegen.

Wenn er sie doch bekommt, gehört er aber deutlich widerlegt.

@jakob_thoboell @PatrikSchoenfeldt @RKI Klar, immer widerlegen, aber so binär lässt sich Faktenverbreitung meines Erachtens selten klassifizieren. Und korrigieren ohne Aufmerksamkeit zu schaffen ist häufig auch nicht so einfach.
@LinqLover @PatrikSchoenfeldt @RKI Das Gegenteil passiert leider um so öfter und bis hin zu "großen" Talkshow-Moderatoren: Öffentlichkeit verschaffen, ohne den Stuss zu widerlegen.