Warum fällt es uns leichter, uns fss Ende der Welt vorzustellen, als fas Ende des Kapitalismus?
Und warum ist die einzige Alternative, die Leuten zu Kapitalismus einfällt, autoritärer Sozialismus?
@afelia Den einen fehlt Fantasie und die anderen wollen ihre Privilegien nicht aufgeben, und noch mehr haben Angst vor jeder Veränderung. Mich wundert das nicht, aber es deprimiert mich.

@Dusty_Marc @afelia

... dann gilt es, "die anderen", also die mit der Phantasie und diejenigen, die etwas zu gewinnen haben, zu finden und miteinander zu verbinden.

Nicht wahr, @GittaPeyn?

@agerber @Dusty_Marc @afelia
Ja. Konstruktive Kooperation außerhalb der üblichen Bahnen ist notwendig. Das System hacken.

@GittaPeyn @Dusty_Marc @afelia

"Die üblichen Bahnen" sind wichtig und werden oft übersehen.

"Es käme einer sozialen Revolution gleich – die es in Deutschland noch nie gegeben hat. Die Abschaffung der Monarchie 1918 oder die Wende 1989 waren politische Revolutionen, die das Herrschaftssystem verändert, aber das Besitzgefüge nicht angetastet haben."
https://taz.de/Klimaschutz-und-Wachstum/!5901734/

Klimaschutz und Wachstum: Party like it's 1978

Klimaschutz gelingt nur, wenn wir uns vom Wachstumsdenken verabschieden. „Grünes Schrumpfen“ wäre eine soziale Revolution.

@GittaPeyn @Dusty_Marc @afelia

Und mal ganz ehrlich:
Es geht nur um #Ego.

Sobald die soziale Anerkennung von Besitz sich in soziale Ächtung verkehrt und #staatlich besser als #privat ist, erledigt sich das Ganze.

Derzeit wird "der #Staat" eher als Besitzstandsgarant der Besitzenden betrachtet.

@GittaPeyn @Dusty_Marc @afelia

Und: die juristische Unterscheidung im deutschen Rechtssystem ist erheblich.

"Eigentum verpflichtet"
"Besitz berechtigt"

Es hat einen Grund, warum viele Konzerne mieten, obwohl sie kaufen könnten.