Warum fällt es uns leichter, uns fss Ende der Welt vorzustellen, als fas Ende des Kapitalismus?
Und warum ist die einzige Alternative, die Leuten zu Kapitalismus einfällt, autoritärer Sozialismus?
@afelia ich habe gerade „Im Grunde gut“ von Rutger Bregman gelesen, was vielleicht einen Teil einer Antwort aufzeigt: Wenn wir nicht mehr davon ausgehen, dass Menschen im Grunde schlecht oder egoistisch sind, tun sich viel mehr Möglichkeiten für eine Neugestaltung unserer Gesellschaft auf. Ein Buch, das gut tut 🙂
https://www.rowohlt.de/buch/rutger-bregman-im-grunde-gut-9783499004162
Im Grunde gut - Rutger Bregman | Rowohlt Verlag

Der Historiker Rutger Bregman setzt sich in seinem Buch mit dem Wesen des Menschen auseinander. Anders als in der westlichen Denktradition angenommen ist der...

@emailgeek
Ich habe es Mitte 2020 gelesen und frage mich seitdem, wie er Coronaproteste, Capitolerstürmungen und Angriffskriege da einordnet. Ja, Menschen sind im Grunde gut, aber es reichen so unglaublich wenige weniger gute Individuen um vieles kaputt zu machen 😐
@afelia
@oli @emailgeek @afelia bzw. die berichterstattung dazu. das ist das generelle problem unserer nachrichten - der fokus liegt auf dem negativem, deswegen haben wir auch das gefühl, alles würde schlecht laufen. drama verkauft sich (leider) besser als heile welt. ein möglicher ausweg aus der misere ist konstruktiver journalismus a la perspective daily oder enorm/good impact.