Balkonkraftwerk bei Netto: Mini-Solaranlage erneut ausverkauft

Wer Strom sparen will, kann diesen per Balkonkraftwerk selbst erzeugen. Discounter wie Netto steigen mittlerweile in das Geschäft mit den Mini-Solaranlagen ein.

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Balkonkraftwerk bei Netto: Mini-Solaranlage erneut ausverkauft

Wer Strom sparen will, kann diesen per Balkonkraftwerk selbst erzeugen. Discounter wie Netto steigen mittlerweile in das Geschäft mit den Mini-Solaranlagen ein.

heise online
@heiseonline Hm. "Wer Strom sparen will", der muss weniger Strom verbrauchen. Der Zusammenhang, dass durch den Einsatz eines Balkonkraftwerks Strom gespart würde stimmt einfach nicht. Es wird selbst Strom erzeugt und deshalb ist vielleicht die Stromrechnung etwas niedriger.
@srgjp @heiseonline

Du willst jetzt nicht fordern, dass derjenige, der Strom erzeugt, gefälligst weniger zu verbrauchen hätte, als er erzeugt, damit für den, der keinen Strom erzeugt, auch noch was über bleibt? Oder wie soll ich deinen Einwurf "Weniger Strom verbrauchen heißt weniger Strom verbrauchen -- egal wo er herkommt!" verstehen?

Btw: Fährst du was strombetriebenes? Wenn ja: Warum gehst du nicht zu Fuß, um Strom zu sparen?
@rhettx Was ist denn bei Dir heute falsch gelaufen? Ich meine nur, was fakt ist. Nämlich dass man durch den Einsatz eines Balkonkraftwerks keinen Strom spart. Denn man verbraucht deshalb nicht weniger. Oder ist diese Annahme etwa nicht richtig? Und nein, ich fahre nicht elektrisch, ich fahre ein Fahrrad aus Fleisch und Blut. Und ich denke, dass bei aller Bequemlichkeit, die so in einem Menschen steckt, unser Verbrauch zu hoch ist für diese unsere Erde. C'est tout.
@srgjp Da bin ich voll bei dir: Man spart keinen Strom, dadurch, dass man ihn selbst erzeugt und anstatt des E-Werks-Stroms verbraucht. Mein Gedankengang war: Welcher Zweck wird mit dem Hinweis verfolgt? Das Ergebnis kennst du. Mein Fehler ist, nicht erkannt zu haben, dass du nur sagen wolltest: Weniger Stromkosten heißt im Falle eines "Balkonkraftwerks" nicht, dass ich Strom gespart hätte. Damit hast du Recht (s.o.).
@srgjp Nicht bei dir bin ich hinsichtlich der Aussage, dass unser "Verbrauch" zu hoch wäre. Wenn du mit "Verbrauch" einen allgemeinen Ressourcenverbauch meinst: ok, darüber lässt sich streiten.

Aber einen zu hohen Stromverbrauch? Hey, selbst wenn du dein Fahrrad noch wie ich mit Muskelkraft betreibst: du nutzt tausende Dinge, die Strom verbrauchen, selbst dann, wenn du schläfst -- dein Handy schläft nie oder erst, wenn der Akku leer ist (selbst dann noch nicht) . Die ganze Klimawandelprogrammatik ist darauf ausgerichtet, fossile Energiegewinnung durch erneuerbare Energien (Solarstrom, Windkraft) zu ersetzen. Und dann willst du jemand sagen, der mit seinem eigenen Strom dafür sorgt, dass mehr des "Allgemeinstroms" für die Allgemeinheit zur Verfügung steht, er würde ja garkeinen Strom sparen sondern nur "billiger" leben?

Meine Meinung: Wer den Strom, den er verbraucht, klimaneutral selbst herstellen kann, braucht keinen Stom zu sparen!
@rhettx Nun ja, das sehe ich etwas anders. In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist unser Energieverbrauch immer noch weiter gewachsen. Ich glaube beispielsweise nicht, dass es ausreicht, einen zwei Tonnen Diesel-SUV durch einen zwei Tonnen Elektro-SUV zu ersetzen. Unsere Industrie ist systembedingt auf Wachstum ausgelegt - nur gibt es leider kein grenzenloses Wachstum auf der Grundlage begrenzter Ressourcen.
@srgjp Aber "erneuerbare Energien" sind per defintionem unbeschränkt vorhanden...

Deshalb kann es auf Basis dieser Ressourcen sehr wohl ein unbegrenztes Wachstum geben. Zumal ein Großteil des Wachstums der letzten 20 Jahre aus Effizienzsteigerungen und nicht aus übermäßig erhöhtem Verbrauch beschränkter Ressourcen entstanden ist.