je länger ich mich damit befasse, stelle ich fest, dass der graben zwischen degrowth & greengrowth nicht so groß ist, wie es scheint. greengrowther stimmen zu, dass es einige zu schrumpfende industriezweige gibt & degrowther geben recht schnell bei, dass der globale süden seine ökonomie noch wachsen darf & ereuerbare energien ausgebaut werden sollten. es scheint eher um die frage des sweetspots bei schrumpfen & wachsen zu gehen, doch das wird nie direkt adressiert, sonst würde das ja auffallen.
was mich grundsätzlich an der debatte noch stört ist dieses abhängigmachen beider seiten von der variable gdp, die mir sowieso suspekt ist. wollen wir nicht stattdessen bessere, bedeutungsvollere metriken finden, die wir optimieren oder reduzieren wollen?
@mspro Wenn man es aber als zwei Pole sieht (statt zwei Seiten eines Grabens), dann wäre Turbokapitalismus auf der anderen Seite von Greengrowth und anti-Kapitalismus auf der anderen Seite von degrowth. Einige degrowth Positionen sind ja weit weg von GDP. Aber andere treffen in der Mitte (dieser metaphorischen Linie) auf greengrowth.