Es war die Helmut-Schmidt-Ära, während der Bürger*innen zu Verbraucher*innen degradiert wurden. Wie dämlich die Idee war, Lebensnotwendiges dem Kapitalismus zu überlassen, sehen wir jetzt in der Krankenversorgung, bei den Wohnungsmieten, bei den Energiepreisen etc.pp. Das heißt: Kaum jemand sieht das, denn uns wurde das als alternativlos verkauft.
@sixtus
Mein Reden. Öffentliche (lebensnotwendige) Infrastruktur gehört in öffentliche Hand. DAS ist alternativlos für eine nachhaltig existenzfähige Gesellschaft.
@Paazraaf @sixtus War es nicht die öffentliche Hand, welche die Krankenhäuser kaputt gewirtschaftet hat, dass am Ende nur noch eine Privatisierung halft. Eine stark regulierte Privatisierung, denn den Krankenhäusern wird alles vorgeschrieben, von Fallpauschale bis Personalschlüssel.
Ich bin neuen Ideen offen gegenüber. Testen wir das einfach mal an der Bahn. Nehmen wir die Bahn aus der Privatwirtschaft und schauen wie sie als Staatsbetrieb funktioniert. 😆
@DreiRosen
"kaputtgewirtschaftet" impliziert - als ich zuletzt nachgesehen habe - ein Wirtschaftsunternehmen. Irgendwie ergibt das, was du da schreibst, für mich nicht viel mehr Sinn als eine willkürliche Aneinanderreihung von Fachbegriffen.
@sixtus
@Paazraaf @sixtus Die Gebäude waren marode, die Technik veraltet, das Personal überlastet. Das hat der Staat seinerzeit ganz ohne Kapitalisten geschafft. Kaputt gewirtschaftet im wahrsten Sinne.
@DreiRosen
Mir scheint, du vermischst Machbarkeit mit politischem Willen.
@sixtus
@Paazraaf @sixtus Ich vermische da nichts ich schließe meine Augen und erinnere mich. So einfach kann man Lehren aus der Geschichte ziehen.