Man ahnt es, man weiß es. Aber es so klar nochmal zu sehen, ist beeindruckend: Je besser der Nahverkehr, desto weniger Autos
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@grimm Welche Themen werden in diesem Discord betrieben?

@trustedsystem Viel Klima, viel Tech, viel Politik und ab und zu Finanzen.

Meine Recherchen beginnen alle in diesem Discord. Wir, die Community und ich, arbeiten so weit es geht zusammen an ihnen.

@grimm @bmdv DAS ist der Weg zu nachhaltiger Mobilität für ALLE! Wenn Herr #Wissing ernsthaft an einer CO2-Reduktion interessiert ist, sollte er sich dringend Gedanken machen, wie man aus dieser Graphik Tatsachen folgen lässt.

#verkehrswende #Autokorrektur
#mobilitat #opnv

@grimm und genau DA müssen wir hin, denn nur weniger Autos = mehr Umweltschutz, weniger Unfälle, weniger "Gas-/Bremse-Verwechselung" (imho ist DAS einfach nur viel zu alt/dämlich, um noch hinterm Steuer zu sitzen), weniger Verkehrstote, weniger über den Haufen gefahrene Radfahrer, etc pp.
@grimm
Wasser im Wein ist eklig, aber ein Großteil des Effekts geht sicherlich auf die Bevölkerungsdichte zurück. Dafür sollte man kontrollieren

@novolander @grimm Sehe ich leider auch so. Die Darstellung sagt leider nicht das aus, was wir uns im Sinne der Verkehrswende wünschen.

In der dünn besiedelten Provinz sind deutlich mehr Menschen aufs Auto angewiesen als in Städten. In Städten lässt sich ÖPNV aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte deutlich leichter organisieren.

@novolander @grimm

Und man darf die Bequemlichkeit der Leute nicht unterschätzen: Kenne ländliche Regionen mit sehr gutem Busnetz (jedes Kaff ist angebunden) und guten Takt auch am WE. Trotzdem fahren die Busse meist heiße Luft umher. Und das hat auch was mit Wohlstand zu tun. Selbst bei perfektem ÖPNV setzt sich die bürgerliche Mitte in D lieber hinters Steuer. Weil bequemer.

@grimm ...dennoch wäre ich neugierig, wie es die Leute in Halle hinkriegen, sich trotz eher so la-la ÖPNV nicht ganz so viele Autos eingetreten zu haben. Vielleicht gibts dort geschichte Parkplatzpolitik (ich bin ja immer für -10% pro Jahr)?
@Anselm @grimm Ja. Spannend auch der Vergleich zwischen Dresden und Leipzig. L hat etwas weniger PKW pro Person als DD, trotz etwa halb so häufiger Abfahrten.
@grimm Umkehrschluss: Deshalb versteht es die Bundesregierung als ihre allererste Aufgabe in der Verkehrspoliik, dass das Auto unverzichtbar bleibt. Es soll sich nichts ändern. Stillstand als Fortschritt verkaufen. Das ist das Ziel.
@grimm @Cityradler Das wissen auch die Lobyyisten im Verkehrsministerium
@grimm Stimmen die Zahlen? Unten rechts sind ja wahrscheinlich München, Hamburg und Berlin. Und München hat doch definitiv eine Autoquote von über 40% https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1107736/umfrage/bestand-an-pkw-in-der-stadt-muenchen/ also etwa 490 PKW pro 1000 EW.
Bestand an Pkw in der Stadt München 2022 | Statista

Die Anzahl der Personenkraftwagen in der Stadt München ist den letzten Jahren meist gestiegen und verzeichnete Anfang des Jahres 2022 mit rund 744.800 Pkw einen Höchststand.

Statista
@grimm @MattersEvidence Berlin ist da auch ausser Konkurrenz mit über 1,2 Mio zugelassen KFZ (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255179/umfrage/bestand-an-pkw-in-berlin/). Andererseits sind die Verbesserungsvorschläge für den ÖPNV hier auch einfach teuer in der Umsetzung, und das klappt halt nicht mit soll immer günstiger werden.
Pkw - Bestand in Berlin 2024 | Statista

Rekordwert beim Bestand von Personenkraftwagen in Berlin – in der Hauptstadt waren zum Stichtag am 1.

Statista
@MattersEvidence @grimm München ist der oberste der 3 Kreise rechts unten mit 353 PRIVAT-Pkw je 1000 EW. Laut KBA waren zum 1.1.2022 ~740.000 PKW in München gemeldet, davon ~220.000 gewerbliche PKW. Von den gewerblichen PKW wird sicher eine nicht kleine Zahl auch privat genutzt. Aber auch Autoverleiher Sixt lässt bspw. seine bundesweit genutzten Fahrzeuge in München zu. Die Korrelation von Privat-Pkw und ÖPNV halte ich daher für nachvollziehbar.
@grimm jedes Mal wenn ich mit dem Auto in der Großstadt unterwegs bin, habe ich immer gleiche Gedanke „wenn ich hier wohnen würde, könnte ich auf das Auto verzichten“
@grimm Oh. 🤔
Ratet wo ich wohne... #SÜW
@grimm Der "Bestwert" bei entsprechendem Öpnv-Angebot liegt bei ca. 300 Autos je 1000 EW. Demzufolge investieren hier 3 EW in ein Auto, damit dürfte also selbst in der Großstadt ein Auto je Familie "statistisch normal" sein. Weiterhin gut zu sehen dass kleinere und schlechter ausgebaute Gemeinden größere Fahrzeugbestände haben und damit vermutlich auch oft in die Großstädte reinpendeln.
@grimm Die Utopie der Verkehrswende (Verzicht auf Autos) wird also am ehesten in der Großstadt zu realisieren sein, aber selbst hier ist es ein weiter Weg. Schafft man dabei jedoch nicht die ebenso effektive Anbindung der Fläche entstehen Verkehrsschranken und die Städte würden sich dann vermutlich isolieren. Trotz nachvollziehbarem Wunsch die PKWs aus den Städten zu bekommen ist das also am Ende auch nur durch besseren ÖPNV in der Fläche erreichbar.