Wir werden in Zukunft wohl wieder mehr miteinander sprechen müssen, um zu sehen, ob Schüler:innen etwas verstanden haben oder KI für die Texterstellung nutzen. Mündliche Leistungsnachweise könnten mehr werden. Oder wie seht ihr das? #fediLZ #chatGPR
@herrlarbig Das habe ich auch schon überlegt, oder in Produkten/ Portfolios, die Aspekte der Prozesshaftigkeit enthalten. Das ist sowieso viel spannender…
@herrlarbig Ich denke, dass viel in der AI-Texterkennung entwickelt werden wird, weil es den Umsatz einer der größten Tech-Firmen angreift (Google). Die müssen AI-Texte von SEO-Firmen erkennen, sich als Suchmaschine gegen Antwortmaschinen (e.g. ChatGPT) behaupten, etc. - da wird viel kommen, was indirekt auch wieder Lehrer:innen helfen wird.
Evtl. kann man auch einen Teil durch "automatische HÜ-Tracking-Software" bekämpfen, die bei der Texterstellung zusieht.
Was denkst Du dazu?
(Felix von T.)
@herrlarbig Kann man so machen. Beste Lernkontrolle: Erklärvideo erstellen lassen. (In zehn Jahren geht das auch nicht mehr wegen der Deep Fakes…)
@herrlarbig 🤔 ist das nicht eigentlich eines der „Heilsversprechen“ der KI - Menschen mehr Zeit für‘s „Wesentliche“ zu lassen? „Miteinander sprechen“ gehörte für mich da unbedingt dazu.
Dahinter lugt mE auch die Frage hervor: was macht uns Menschen als Mensch denn nun aus? Hier finde ich KI wirklich spannend, denn sie fordert geradezu, dass wir uns da klarer definieren.
Insofern triggert die Frage mehr als nur technische/methodische Überlegungen.
@herrlarbig Oder im schlechtesten Fall setzt sich eine Bewegung durch, die Leistungsnachweise nur noch ohne technische Hilfsmittel in engen Zeitfenstern in Präsenz schriftlich erstellen lässt.
@chrvanell @herrlarbig Das glaube ich nicht. In Hamburg ist gerade festgelegt worden, dass ab 2024 Leistungsnachweise mit Hilfe von Digitalklausuren verpflichtend werden. Die Frage ist für mich eher: Wie werden diese wohl gestaltet sein? Welches Bild von Digitalität denken sich Akteure auf Grundlage dieser Vorgabe…
@lernlise @herrlarbig Ich hoffe es auch nicht, aber meine Antwort beruht auf Tendenzen, die ich in den letzten Tagen in Gesprächen dazu wahrgenommen habe.