Seitdem ich den Pflegeberuf hingeschmissen habe, gab es mehrere überwiegend politische Momente, in denen ich dachte: "Ok, spätestens jetzt hätte ich in den Sack gehauen."
Komischerweise hatte ich bisher nie den "Ohh, also wenn das so ist, dann gehe ich wieder zurück!"- Moment.

Vielleicht wäre es mal an der Zeit, die Taktik zu ändern, wenn wir nicht den gesamten Berufsstand vergraulen wollen? Eventuell vielleicht sogar BEVOR alle weg sind?

@Friedsch ich verstehe alle die sich den Beruf nicht mehr antun wollen... Aber solange alle wissen, dass viele Pfleger:innen nicht für ihr Recht streiken können, weil sie das letzte Bollwerk gegen die Verwahrlosung vieler Plegebedürftiger sind, wird dort weiter gespart. Ich erinnere mich noch als vor nicht sehr langer Zeit der Spahn meinte, die Pfleger:innen sollen sich gewerkschaftlich zusammenfinden. Wie kann man da nicht zynisch werden?
@Freudian_mistake Es wurde in diesem Jahr sogar sehr viel gestreikt.
@Friedsch jep, es wurde aber darauf geachtet, dass die kritische Pflege weiterhin gemacht wurde (wie es moralisch in dem Bereich richtig ist) aber dadurch hats halt auch nicht weh getan. Die Krankenkassen und die Politik weiß sehr wohl, dass wenn bei dem Streik Menschen sterben, die Pfleger:innen in den Knast wandern, nicht die Ausbeuter... Ich hab leider keine Ahnung wie man das auflösen soll... Das einzige Zugeständnis, dass die Gesellschaft bereit ist, ist 3 Tage abends klatschen
@Friedsch ein Stationsoberarzt sagt zu der präkeren Lage in der Versorgung von Kindern, dass sie bald mit Triage abfangen müssen und dem Lauterbach (schlimme Enttäuschung für mich) hat die Frechheit vorzuschlagen, man solle einfach Pfleger:innen aus anderen Stationen umzusortieren...
@Friedsch ich mein, sag mir dass du zero Fucks gibst ohne die Worte "zero" und "Fucks"