Vor vielen Jahren bin ich in einen Zug nach Köln gestiegen, um #Schwarzer und die Redaktion von #Emma zu treffen. Es sollte eine Gespräch zwischen unserer damals neuen Missy-Redaktion und der Emma werden. Herausgekommen ist dieses Cover, das ich bis heute als den Tiefpunkt meiner Google-Suchtreffer betrachte. Denn eigentlich hätte damals schon klar sein sollen, dass man sich mit jemandem wie Schwarzer nicht Schulter an Schulter ablichten lässt, wenn man es ernst meint mit dem #Feminismus.

@ckoever ein bisschen liebe ich den Bildausschnitt ja dafür, dass er unfreiwillige Komik liefert mit der ersten Zeile der Singles auf der Suche nach Liebe.

Danke ansonsten für den Thread. Es ist eine schwierige, ambivalente, double bind-gefüllte Beziehung, die Schwarzer aufmacht. Die WTF-Momente sind unübersehbar geworden, u.a. "Ich dachte, nur ein Mann darf sie nicht anfassen." (2019), das feministische Du mit (gegen) Margarete Stokowski (2019). Steuern. Revierverhalten pur.

@ckoever Da wird eine kämpferische Agitation an den Tag gelegt, als sei noch 1977. Träume vom Fortbestehen der damaligen Bewegung und kraftvollen Abgrenzung. Keine Schwarzer-alleinige Sache. Auch die älteren Lesben finden sich und einige jüngere Mitstreiter*innen in ihrer AnitTrans-Agitation derart zusammen. Dazu Feminist*innen aus dem Mittelbau (wie es in hierarchischen Strukturen und der Feminismus à la Schwarzer & Co ist imho eine), wie Rona Duwe und Christine Finke.

@ckoever Die EMMA ist das größte Pfund das sie haben und der Nimbus um Schwarzer. Dass.alle, die sich wenig bis gar nicht mit Feminismen und den Zielen und Themen beschäftigen darauf ausruhen, sich diese Prominenz anzuschauen.

Die AntiTrans-Bewegung sind 17 TERFs unter 36 Trenchcoats und ein Zentralorgan.

@ckoever Dass #vonvonStorch die Aussage kam, dass sie sich als parlamentarischer Arm dieser Feminist*innen versteht, verwundert nicht. Für Schland war und ist der Matchplan, weniger auf die religiösen Fundamentalist*innen zu setzen, sondern diese mit dem Feminismus-Label versehenen Stimmen zu stärken und die queere Communities oder zumindest die lesbischen Zusammenhänge zu spalten. (Ein echter Zugewinn für rechte, völkische/white-sipremacist Strategien.)