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Rekord in #Bochum beim Fahrzeugbestand!

1.004 mehr Autos in nur 1 Monat!

264.458 Fahrzeuge aller Klassen gemeldet. Das sind 1004(!) mehr als im Oktober ’22 und 3.006 mehr als im November 2021. Der PKW-Bestand stieg um 1.115(!) auf insgesamt 212.468. Die Zahl der zugelassenen PKW stieg im Vergleich zum Jahr 2021 um 2.639.

Man stelle sich die Mehreinnahmen vor, wenn auch alle kostendeckend Parkplatz bezahlen müssten.
Aktuell zahlen Anwohner nur 22€ pro Jahr. Das 10-fache ist angemessen.

@lichtlauschen Abgesehen von der Klimafrage, stellen sich Fragen der Kosten und der Stadtentwicklung. Denn die 1000 neuen Autos wollen geparkt werden. Das geschieht weitgehend im öffentlichen Raum. Da jedes Auto laut Verkehrswissenschaft vier Parkplätze (Einkaufen, Job...) benötigt, sind damit also weitere ca. 24.000 m² Fläche in Bochum belegt. Das betrifft auch viele Rad- und Fußwege, die verkehrswidrig beparkt werden, wenn die Kapazitätsgrenzen erreicht sind. #VisionslosesBochum

@RadwendeBochum

Für ein besseres Bild, um sich diese Fläche vorzustellen bzw. das Gebäude:

Pro Monat müssten in Bochum 3 (drei) Parkhäuser gebaut werden, um all die Autos aufzunehmen.

Die Politik erlaubt das Prinzip des Alles-ist-Parkplatz und lässt den Fuß- und Radverkehr, wie auch die Rettungsdienste, die Konflikte selbst lösen. Es ist eine Unverschämtheit und Rechtsbeugung sondergleichen. Ein Schlag ins Gesicht all derer, die darunter leiden und des Klimaschutzzieles.

@lichtlauschen Ein Parkplatz hat in Bochum einen #Grundstückswert von 5.000 Euro, daher gehören schon mal 5% in die Kasse der Besitzerin, nämlich der Stadt. Nutzungsgebühr fur das #Gemeinschaftseigentum.

Die Anlage und Pflege des #Parkplatzes kostet auch, vllt. 100 Euro pro Jahr?

Dann verursacht so ein Ding externe Effekte, die nochmal mit mind. 250 Euro anzusetzen sind, oder?

Ein Parkplatz muss also mind. 600 Euro erwirtschaften, in München mind. 1.000,-

@gelleri
Interessant, da uns bisher keiner Zahlen zukommen lassen konnte. Woher hast du die Zahlen?

Und 600 Euro fände ich pro Jahr vollkommen in Ordnung.

@lichtlauschen Beim Grundstückswert gehe ich von der Parkplatzgröße (2,50 mal 5 Meter plus größere Parkplätze für Menschen für Behinderung, also ca. 15 m²) aus und multipliziere das mit dem Bodenrichtwert in Bochum (ca. 400,-). Dadurch erhalte ich den Wert des Grundstücks. Bei Pachtverträgen für Baugrundstücke gehe ich von 5% aus.

@lichtlauschen Zu den Bau- und Pflegekosten habe ich keine große Ahnung, aber das Teeren und Instandhalten kostet sicher einiges. Durch die Belastung muss das Ding immer wieder neu geteert werden.

Externe Effekte sind auch schwierig zu bewerten. Die Versiegelung löst Probleme aus, auch die Nutzung durch Individualfahrzeuge. Man denke an Luftverschmutzung, lungenkranke Kinder, Belastung des Abwassers.

@lichtlauschen Vergessen habe ich noch Verwaltungskosten, dann die Kosten für den Abbau und die Entsorgung des Teers.

Dann kann man als Opportunitätskosten alternative Nutzungen gegenüberstellen: Kinderspielplatz, Baugrundstück, Fläche für Gastronomie, Fahrradstreifen. Die Alternative könnte einen Wert deutlich über 600 Euro pro Jahr bringen.

@gelleri Es wird gepflastert oder asphaltiert, aber nicht mehr geteert, hoffe ich doch.

Ich bin dennoch erstaunt, dass Bochum weiterhin nicht mehr als 22 Euro verlangt. Unabhängig davon, wieviel für einen Bewohnerparkausweis verlangt werden sollte. Es ist deutlich über 22 Euro und sollte nicht unter 220 Euro pro Parkplatz verscherbelt werden.

@lichtlauschen Pflasterarbeiten sind teurer als teeren. 3-5.000 € pro Parkplatz laut RTL. Haltbarkeit vllt. 30 Jahre (Bodenabsenkung, Schäden etc.), also lag ich mit den 100 pro Jahr eher am unteren Rand. 220 ist daher eindeutig zu wenig, sry für diese "schlechte" Nachricht, aber die Subventionen für Autos müssen enden!
https://www.rtl.de/vergleiche/preise/parkplatz-pflastern-kosten/
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RTL Online
@gelleri Ich bin ganz deiner Meinung, aber einen Parkpaltz für jährlich mehr als 200 Euro, wird es mit der Bochumer SPD nicht geben.
@lichtlauschen Die Sozis sollen von dem Geld Balkonsolaranlagen an arme Mieter schenken. Den meisten Autofahrern tut das nicht weh.
@gelleri die schenken niemanden etwas. Sie brauchen das Geld für das 200 Millionen Euro teure Haus des Wissens, welches eigentlich 75 Millionen kosten sollte, dass einen Deckel bei 100 bekommen sollte, nun aber leider doch 150 kosten könnte, wobei alle von 200 ausgehen.
;-)