Was ich wirklich nicht verstehe: Warum von Teilen der Gesellschaft eine Debatte über eine nicht existierende, hypothetische Terrorgefahr geführt wird, während seit Jahrzehnten real existierende terroristische Strukturen von Rechts diesen Teilen der Gesellschaft ziemlich egal sind.
Naja, eigentlich verstehe ich es doch. Man fürchtet um das eigene Auto, aber muss sich dank richtiger Hautfarbe nicht um das eigene Leben fürchten.
Es gibt und gab auch Ökoterrorismus. In erster Linie Sachschäden durch Sabotage, sehr selten menschliche Opfer. Vielleicht wird es auch in Zukunft Gruppen geben, die zu Aktionsformen greifen, die man als Terrorismus bezeichnen kann und nicht als Sitzblockaden. Aber: Seit 1971 gehen auf das Konto des Rechtsterrorismus in Deutschland mindestens 12 Entführungen, 174 bewaffnete Überfälle, 123 Sprengstoffanschläge, 2173 Brandanschläge und 229 Morde.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/rechtsterrorismus-in-der-bundesrepublik-verdraengte-100.html
Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik - Verdrängte Vergangenheit?

Hepp-Kexel-Gruppe, Aktion Widerstand, Ekkehard Weil, "Bombenhirn" Naumann, - kaum jemand kennt diese Namen. Auch den verantwortlichen Politikern ging es wohl so, als 2011 der NSU aufflog. Dabei gab es in der Bundesrepublik seit den 1960er-Jahren Terrorakte von Rechtsextremisten.

Deutschlandfunk Kultur
@johl "was redest du von rechtsterrorismus, der schlimme linksterrorismus, die raf hatte doch … 26 anschläge, 34 morde" mhh
@johl ganz böse: da hätte andreas baader - klimafolgen eingerechnet - mit dem porsche aber mehr leute kalt gekriegt …
@johl du vergisst öko Faschisten. Christchurch gehört dazu beispielsweise.
@johl *hier Känguru-Zitat einfügen*