Elon Musk hat erklärt, dass er „weder links noch rechts“ sei - die häufig genutzte Selbstbeschreibung von Leuten, die nicht zugeben wollen, dass sie rechts sind.
@LorenzMeyer Wie sollen sich Leute, die sich hier nicht zuordnen können, denn am besten bezeichnen?
@nikoalm @LorenzMeyer Mit möglichst mehr und aussagekräftigeren Dimensionen (Position auf der Matrix mit den zwei Achsen “Ökonomisch” und “sozial” oder via Netzdiagram). Zumindest spezifischer (Wirtschaftsliberal, konservativ, progressiv, sozialdemokratisch, Marxist:in…). Ich glaube Links und Rechts ist a) zu reduktionistisch und b) wird oft mit den Extremen gleichgesetzt.
@zoonpolitikon @LorenzMeyer Ja, aber das beantwortet meine Frage leider kaum. Gerade weil ich diesen Reduktionismus genauso kritisiere, verstehe ich nicht, warum es nicht nachvollziehbar ist, dass sich jemand nicht "als weder links noch rechts" deklarieren sollte, ohne dabei automatisch als rechts zu gelten.
V. a. wenn "links" in dem Duktus eben nicht mit Extremen gleichgesetzt wird.
@nikoalm Fair enough. Warum dann nicht: "Links-Rechts ist mir zu reduktionistisch". Weil "Ich bin weder links noch rechts" klingt nach "da stehe ich drüber" (und ist wohl oft so gemeint daher die Feststellung von @LorenzMeyer )
@zoonpolitikon @LorenzMeyer Die Frage ist natürlich, ob man nicht tatsächlich drüber (?) oder danach (post?) steht und sich einfach persönlich weiterentwickelt hat. Ich verstehe nicht, wie man es überhaupt schafft, links oder rechts freiwillig zuzuordnen.