FCK. Geht mal mit offenen Augen in einen Discounter wie Netto o.ä. in einem Viertel eurer Stadt, welches als „schwierig“ gilt. Beobachtet, wie viele Menschen verzweifelt vor Regalen stehen und augenscheinlich überlegen (rechnen?), was sie noch kaufen können oder müssten. Und dann liegen im Wagen 1 Ring billigste Fleischwurst, 1 l Milch und irgendein Aufbackbrot. Schuhe und Klamotten fallen auseinander. Und man merkt, wie sie sich schämen. Darf das so sein in einem der reichsten Staaten?
ach, ich vergaß. Die können ja einfach zur Tafel gehen und wenn sie Glück haben, reicht ihnen der Herr Ministerpräsident persönlich ein Almosen rüber. 🤮

@ulimolter Ich warte auf die erste Person, die an deinem Post die nichtvegane Ernährung der Betroffenen kritisiert.

Das ist das Social Media 101. 😬

@ulimolter Wäre die Fleischwurst wenigstens billig,billig war mal!
@ulimolter
Alles, was wir nicht benötigen und Kleidung, aus der das Kind gewachsen ist spenden wir dem Sozialkaufladen der Stadt. Jedes Mal ist es dort voller. Graugesichtige Menschen, die selbst abgenudelte Schuhe ernst prüfen, als hinge ihr Glück davon ab, dass die halten. Der Anblick schneidet ins Herz.
@ulimolter Als ob das noch nicht genug wäre, sind die Preise an der Kasse oft höher als der ausgezeichnete Preis am Regal. Gerade im WDR gesehen.
@ulimolter Danke für diesen Post. In meinem Kiez (sehr arm) war es früher schon so, dass kurz vorm 1. des Monats immer die Supermärkte komplett leer waren, weil keiner Geld hatte. Das macht mich traurig.
@ulimolter Und dann die andere Seite: Eine gutverdienende Freundin erzählte mir, dass sie noch keine Preissteigerung gemerkt hätte. Sie kauft nur die High-End-Lebensmittel, bei denen nicht bezahlt wird, was das Produkt kostet, sondern was man für Luxus kassieren kann und da wird wohl noch nicht draufgerechnet. Erklärt, warum die Reichen das Problem nicht sehen, bei ihnen ändert sich ja nichts.