Manchmal komme ich mir vor, als ob dieses Land eigentlich eine Simulation von der @Der_Postillon ist.

Weil ihr Porsche Cabrio zugeparkt war, musste eine Dame in ihrem 3er BMW in den Urlaub an den Gardasee fahren und forderte dafĂŒr eine EntschĂ€digung.

BGH sagte is' nicht. /TN
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RT @derspiegel
Weil ihr Porsche zugeparkt war, musste eine Frau mit ihrem Zweitwagen in den Urlaub fahren. Nicht standesgemĂ€ĂŸ, empfand sie – und forderte 17

https://twitter.com/derspiegel/status/1596122544314421248

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“Weil ihr Porsche zugeparkt war, musste eine Frau mit ihrem Zweitwagen in den Urlaub fahren. Nicht standesgemĂ€ĂŸ, empfand sie – und forderte 175 Euro EntschĂ€digung pro Tag. Ohne Erfolg, wie der BGH nun bestĂ€tigt hat. https://t.co/Yfu4F6Zna5”

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@watch_union
Das klingt wie der BĂŒrgermeister bei Benjamin BlĂŒmchen
@watch_union
Oh Gott, die arme Frau. Hoffe sie trÀgt keine psychischen SchÀden davon....
@watch_union Warum mĂŒssen sich Gerichte ĂŒberhaupt mit so etwas beschĂ€ftigen? Kann man solche BlödsinnsfĂ€lle nicht im Vorfeld direkt filtern?
@schachschiri @watch_union ja, wg mangelndem öffentlichen Interesse.

@watch_union

Die BegrĂŒndung laut Artikel ist:

"Vorteile, welche die LebensqualitĂ€t erhöhten – wie etwa das höhere Prestige eines Wagens –, seien kein ersatzfĂ€higer materieller Wert."

Davor wird erklĂ€rt, dass der einzige Grund fĂŒr keine EntschĂ€digung war, dass sie noch ein weiteres Auto zur VerfĂŒgung hatte.

Der beschriebene Fall bietet sich natĂŒrlich an, hĂ€misch zu sein.
Aber die BegrĂŒndung finde ich problematisch. Auch immaterielle SchĂ€den sind SchĂ€den. Und sollten kompensiert werden.

@jonasgraphie @watch_union Welcher Schaden? Der Sprung in der SchĂŒssel dieser „Dame“? Bedenklicher finde ich, das man sich offenbar mit solchen Befindlichkeiten bis zum Bundesgerichtshof durchklagen kann. Ihr RA wird gut daran verdient haben, aber sie muß ja schon in den vorherigen Instanzen verloren haben. Gute juristische Beratung sieht anders aus oder die Gute war völlig beratungsresistent.

@NeOigasho @watch_union mir geht es um die grundlegende Frage.

Das Gericht scheint ja angenommen zu haben, dass darin ein immaterieller Schaden vorliegt, und der der die Garage wegen eines Streits absichtlich zugeparkt hat das nicht hĂ€tte tun dĂŒrfen, und so die Fahrzeugwahl eingeschrĂ€nkt hat.

Mir geht es darum, dass die Aussage enthĂ€lt, dass immaterielle SchĂ€den grundsĂ€tzlich nicht kompensiert werden mĂŒssen.

@NeOigasho @watch_union
Spannend wÀre es aber auch anders herum gewesen.

So ein 3er braucht (wenn es jetzt nicht die M-Version ist) wahrscheinlich deutlich weniger Sprit als ein ĂŒbliches Porsche Cabriolet, hat mehr Stauraum und ggf. eine AnhĂ€ngerkupplung auf der man hochwertige FahrrĂ€der transportieren kann.
Und gute FahrrĂ€der fĂŒr 2 Wochen am Urlaubsort leihen kann seeehr ins Geld gehen...

@jonasgraphie @watch_union Sie wollte Posche fahren, ganz bestimmt nicht Fahrrad. Aber was da bei der Sozialisierung schief gegangen sein muss, damit man bis zum höchsten deutschen Gericht geht, weil man der (irrigen) Meinung ist einen Verlust an Urlaubsfreude erlitten zu haben, weil der geliebte Porsche zu Hause bleiben musste, wird wohl ihr sahniges Geheimnis bleiben. Unnötig zu erwÀhnen, das es unzÀhlige Menschen gibt, die von Urlaub nur trÀumen können.