@SabineRacky @janboehm Abwesenheit fänd ich ein besseres Zeichen ehrlich gesagt.
Und ich bezweifle, dass gegen unsere Innenministerin seitens Qatar etwas unternommen würde, selbst hier musste ja die FIFA selber die Regel durchdrücken – aber zur Kleiderordnung von den Zuschauenden gibt es so weit ich weiß keine Regel, dass sie "von der FIFA gestellte Armbinden tragen müssen". Also von sich was trauen kann hier eher weniger die Rede sein... .
@ljrk
@SabineRacky @janboehm
Das BundesInnenministerium kümmert sich auch um den (Leistungs-)Sport. Insofern hat ihre Reise schon ihre Berechtigung.
Politisch und sozial kann man ihren Auftritt natürlich unterschiedlich werten.
Auf Landesebene heißt es sogar
"Ministerium des Inneren und für Sport".
@SabineRacky @pomi @janboehm Es ist ein politisches Zeichen der Machtlosigkeit, weil es die FIFA absolut nicht stört. Die FIFA an sich stört sich ja auch nicht an der Binde, sondern Qatar. Und die FIFA lässt sich und ihre Regeln (dass die Binde von der FIFA gestellt werden soll) instrumentieren um Qatar glücklich zu machen.
Für Zuschauende gibt es keine Regel der FIFA die instrumentiert werden kann, dementsprechend ärgert sie *bestenfalls* Qatar. Aber noch nicht mal das, denen ist das größtenteils egal, den Propagandakrieg haben die eh schon gewonnen und sie machen das alles für Aufmerksamkeit von anderen Ländern. Um Qatar zu Schaden muss man WM boykottieren, sich weigern daran teilzunehmen.
Natürlich wäre ein "reines" Fortbleiben auch nicht das gelbe vom Ei. Aber ein bewusstes, publik gemachtes Fortbleiben mit Statement hätte eine politische Wirkung. Vor Allem würde Frau Faeser dort irgendetwas aufs Spiel setzen, und das zeugt von Mut und Willen.