Der #SmartCitySummitNiederrhein fängt an. Von rechts nach links: Felix Heinrichs (Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach), Frank Kindervatter (Vorstandsvorsitzender NEW AG), Dr. Ulrich Stückhaus (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH) und Hans-Jürgen Schnaß (Vorstandsvorsitzender mags AöR).
Als nächstes: Dr. Olga Nevska, Geschäftsführerin #Telekom Mobility Solutions. Eine sehr sympathische Frau, die grundsätzlich den #ÖPNV nutzt und ihn liebt. Nur zur Arbeit fährt sie mit dem Auto. #SmartCitySummitNiederrhein
Nevska: Der Berufsverkehr ist wichtig, wenn man die #Verkehrswende umsetzen möchte. Wenn man auf das Auto nicht verzichten kann, soll man auf E-Mobilität setzen. Außerdem Fahrräder zum Ausleihen und Car-Sharing. Dabei ist die #Digitalisierung wichtig, um die Dienste nutzen zu können.

Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke (Chief Information Officer, CIO, des Landes NRW): Die #Digitalisierung in Deutschland ist nicht das Problem, sondern der #Föderalismus und die #kommunale #Selbstverwaltung erschweren sie.

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Diskussions-Panel mit von rechts gesehen Prof. Dr. Meyer-Falcke, Kira Tillmanns (Smart City Programmleiterin, Stadt Mönchengladbach), Sandra Müller (Chief Digital Officer, Stadt Detmold) und Martina Nolte (Projektleiterin Serviceportal, Stadt Mönchengladbach): Die größte Hürde bei der #Digitalisierung ist laut Auswertung einer Online-Umfrage aus dem Publikum und der Teilnehmer auf dem Podium die #Bürokratie.

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Das ist die Wortwolke zur besagten Publikums-Umfrage.

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Interessante Frage im Panel: Wie geht man mit #shitstorm/s um? Prof. Dr. Meyer-Falcke ist vorsichtig mit dem Posten und hat auch schon Posts wieder gelöscht. Kira Tillmanns: Man muss Posts und Blogbeiträge sorgfältig vorbereiten (z.B. einfache Sprache & möglichst keine Fachbegriffe nutzen, knackige Headline). Außerdem wird ein Leitfaden erstellt.

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Arnd Hungerberg, Senior Director, #Microsoft Deutschland: Was hat Microsoft mit #SmartCity zu tun? Antwort: Cloud-Dienste, Prozesse visualisieren und digitalisieren, Prozesse automatisieren. Vorbild #Singapur beim Thema #Digitalisierung. Hungerberg hofft, dass sich beim Thema #Mobilität etwas tut. Privatsphäre muss aber bei der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung gewährleistet sein. Bsp: Eine Krankenkasse gewährt Rabatte bei einer gesunden Lebensweise.

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Thema #Digitaler #Zwilling mit Sarah Brandt, (Smart City Engineer, Digital Society Ecosystems, Frauenhofer HESE), Ivonne Otten, (Projektleiterin Digitaler Zwilling, Stadt Mönchengladbach) & Christoph Kany (Account Executive, ESRI), Bsp: Aufzeichnung von Temperatur-, CO2- und Feinstaubwerten um die Stadtplanung zu optimieren, #Sichtachsen darstellen (Juchu, was für unseren Planunungsdezernenten!), Darstellung von hitzegefährdeten Gebieten, KI für eine „grüne Welle“

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Der digitale Zwilling soll auch dem Bürger zur Verfügung gestellt werden, jedenfalls Teile davon. Bau von Apps, die Straßenschäden erfassen, so dass Mitarbeiter der Kommune die Situation begutachten können. Müllfahrzeuge können mit Sensoren ausgestattet werden, um die Verkehrssituation zu bewerten. So findet man schnell heraus, wo Staus entstehen.

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Vorher muss aber ein Datengrundlage geschaffen werden. Außerdem muss eine technische Infrastruktur vorhanden sein, die am besten von der Kommune selbst betreut wird. Ansonsten braucht man Partner oder man schießt sich mit Nachbarkommunen zusammen. Am Ende -> Aufbau eines Digitalen Zwillings Deutschland: Am besten vernetzt man am Ende alle Digitalen Zwillinge miteinander.

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Peter Küsters (Urban Climate Architect):

Der #Klimawandel wird in den Städten noch stärker werden, überwiegend durch Hitze. Da der Jet-Stream nicht mehr so stark ist und die Wetterlagen länger bestehen bleiben (persistente Wetterlagen). Wärme wird zurück gestrahlt durch die Gebäude und Straßen.

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Prognose 2060-70 für die Stadt Mönchengladbach: 30 tropische Nächte. Ohne begrünte Dächer heizen sich die Dächer bis 37 Grad auf. Untersuchung durch Sensortechnik (Unterschied zwischen begrüntem Dach mit 25 Grad und unbegrüntem Dach). Im Winter wird unter einem begrünten Dach auch Energie gespart, weil die Gebäude nicht so schnell auskühlen. Foto 2 zeigt die Hitzekarte der Stadt #Mönchengladbach.

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Fazit der Veranstaltung: sehr informativ und interessant. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass die Stadt #Mönchengladbach ein Bürger-#ServicePortal hat. Einfach QR-Code scannen. Mit Mitarbeitern von der Stadtverwaltung konnte ich persönlich ins Gespräch kommen. Auch die Chefin der #Stadtbibliothek Mönchengladbach, die ich nur aus der Zeitung kannte, habe ich kennen gelernt und ihr ein Lob ausgesprochen für den hervorragenden Service und die tollen Veranstaltungen.

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