@UJF @rubio_corv @junior42 @joanalistin Ja, genau, und wie erreicht man das?
Meiner Meinung nach mit Druck auf die Politik, nicht so sehr mit individuellem Verzicht.
@UJF @rubio_corv @joanalistin @junior42
Klar. Es ist aber nicht zwingend nötig.
Und das ist oft nicht das Ziel dieser sehr spezifisch definierten Alltagsprobleme, die dann die Leute verrücktmachen (Plastestrohhalme, Frau Baerbock wird kritisiert, weil sie mit dem Flugzeug anreist.)
Sondern: indem die Probleme zu Problemen einzelner gemacht werden, wird von einigen Akteuren vom nötigen Umbau der Gesellschaft abgelenkt.
@UJF @stralau @joanalistin @junior42
Frage mich schon, was/wer diese kritische Masse sein soll. Wenn bspw. in Berlin über 56% der Wähler*innen nicht ausreichen, um einen #Volksentscheid #dwentwignen durchzubringen, kann es nicht an kritischer Masse/demokratischer Mehrheit liegen.
Vielleicht ist es vielmehr #CriticalSolidarity aka kritische Verbindungen, die solche Anliegen weiter bringen. Eher in die Tiefe, als in die Breite zu gehen.
Außerdem: mit guten Vorbild voranzugehen, bringt glaube ich v.a. dem eigenen moralgefühl etwas.
@rubio_corv @UJF @stralau @joanalistin @junior42 Wenn ich Dinge lebe, kann ich mir selbst die #Angst vor der nötigen #Veränderung nehmen und sie aus voller Überzeugung fordern.
Menschen tun sowas. Und überzeugen. Bewegung entsteht und erreicht Dinge. Vegane zb: leben #vegan, zeigen, dass es geht, erreichen Umdenken und Umhandeln. Und nebenbei hat ihre steigende Zahl den eigenen Impact verringert. Selbst Leben und Fordern gehen Hand und Hand.
@moeria @UJF @stralau @joanalistin @junior42
Ja, auf ner individuellen ebene ist das total sinnvoll, es wird den notwendigen Wandel jedoch nicht (schnell genug) bringen, denke ich. Zudem nehmen dann Individuen die Last des Weltgeschehens auf ihre (individuellen) Schultern. Was ich komplett ablehne...
Das bedeutet nicht, dass mir alles egal wäre, sondern dass der bewusste Konsum von Dingen nur ein Puzzleteil sein kann. Leider geben sich viele damit aber zufrieden, "nachhaltiger" zu konsumieren und vergessen dann, dass der Wandel systemisch sein müsste.
@rubio_corv @UJF @stralau @joanalistin @junior42 Individuelle Ebene versus systemische war Thema u das ist Quatschdenke.
Kollektives Verhaltenwollen ist immer gleichermaßen individuelles Verhaltenwollen. Will ich Veränderung anstoßen, geht es nicht ohne eigene Veränderung.
Ich muss kein Kind schlagen, solange ich kein Verbot erreicht habe, sondern kann es anders vor/leben UND weitere Aktionen starten. Glaubwürdigkeit + Effizienz maximiert.

