trotz aller netten leute: mastodon hat ein entitled männer problem

kann natürlich alle wegbeleidigen um meine ruhe zu haben aber würde auch gern zusammen fragen: was machma da?

@aseva Karolin Kebekus empfinde ich in ihrem Support für andere Frauen sehr konstruktiv.
Erfolg hat drei Buchstaben: TUN

Und der Wahlspruch meiner ehemaligen Chefin: "Wer spricht, dem oder der kann geholfen werden."

@OliverHildebrandt @aseva zumal es genügend statistische Nachweise gibt dass Männer sich mehr/eher was von anderen Männern sagen lassen, also weniger Arbeit bei mehr Erfolgsaussichten

@HannahHier @aseva

Wie passt diese These dann dazu, dass bei Navigationsgeräten in der Mehrzahl weibliche Stimmen eingesetzt werden?

Woher kommen Sprüche wie "Ein Mann macht was er will, und was er will, sagt ihm seine Frau."?

Ich glaube das Thema ist vielschichtiger.

@OliverHildebrandt @HannahHier @aseva das Thema heißt Patriarchat und du hast es scheinbar nicht verstanden.
Dass viele Assistenzprogramme weibliche Stimmen haben liegt auch genau daran: Patriarchat und toxische Männlichkeit. Weibliche Assistenzprogramme zeugen vom (und verfestigen das) Bild der Frau als Untergebene, die zu Diensten sein muss, deren weibliche Stimme evtl noch den "Road Rage" des Mannes besänftigen kann.

@anjuta @HannahHier @aseva

Interessante Interpretation des Themas "auf wessen Stimme wann gehört wird".

Manchmal wundere ich mich allerdings was alles Patriachat sein soll.

Was sind denn heute erlebbare, gleichberechtigte Strukturen?

Freue mich auf konkrete Beispiele.

@OliverHildebrandt @HannahHier @aseva
Sie sind hier ein Beispiel.
Verlangen von mir als Frau nachzuweisen, wo ich Patriarchat erlebe nachdem Sie als Mann einer Frau bereits abgesprochen haben, ihr Argument der statistischen Nachweisbarkeit sei invalide weil es weibliche Sprachassistenzprogramme gibt.
Sie erklären also das Argument der Statistik für invalide, weil dieses Argument von einer Frau kommt.

@OliverHildebrandt @HannahHier @aseva

Sagen Sie mal: wie oft vermuten Sie, brüllen Männer die weiblichen Sprachassistenzstimmen an? Sprachassistenten sind weiblich & servil. Und das ist Fakt. Dass sie weibliche Sprachassistenzprogramme als irgendwie dominant geartet darstellen wollen ist leider verquere toxisch-maskuline Interpretation auf Stammtisch-Niveau: "Die einzige Frau von der ich mir was sagen lasse ist die vom Navi - höhöhö."

@anjuta @HannahHier @aseva

Und wieder mal zeigt sich, dass social media für wirklich tiefsinnigen Austausch und bei ernsten Themen nicht funktioniert (leider)

Was Sie anscheinend aus meinen Aussagen für sich als Botschaften herausfiltern und dann widerspiegeln, das erstaunt mich sehr.

Wenn wir uns wirklichen Leben treffen sollten, dann ist vielleicht eine gute Diskussion möglich. Das hier ist Aneinandervorbeigerede.

Angenehmen Sonntag noch.

@OliverHildebrandt @HannahHier @aseva und wieder zeigt sich, dass Männer sich einer Diskussion verweigern und Frauen denigrieren, sobald diese sich eine etwas kräftigere Widerrede erlauben.

Vielleicht nutzen sie den Restsonntag mal darüber nachzudenken wieso Sie den Hinweis auf statistische Signifikanz mit einem toxischen Spruch von Dieter Bohlen beantwortet haben? Alles was danach kam war Folge davon.

@anjuta

Sie dürfen sehr gerne kräftig argumentieren.

Ich darf einen anderen Blick auf Sachverhalte haben.

Beides legitim. Wäre ja komisch, wenn wir 100% Übereinstimmung hätten.

Konstruktiv wäre es, wenn lösungsorientiert und ohne Unterstellungen bzgl. der Motive des Diskussionspartners agiert würde.

Aus vielen Jahren Erfahrung social media, erkenne ich, wann es besser ist ein Gespräch nicht weiterzuführen. Das ist hier der Fall.

Ihnen noch einen schönen Sonntag.

@OliverHildebrandt und trotzdem diskutieren sie hier weiter.

Ich unterstelle mitnichten. Das was Sie als Unterstellung verstehen (Unterstellung bedingt in meinen Augen Absicht) verstehe ich als unbewusstes Handeln aus der Sozialisation im Patriarchat heraus.

@OliverHildebrandt
achso und meine Aussage als Unterstellung zu interpretieren ist übrigens ein Beispiel für fragile Männlichkeit. Genau wie das sich empört-beleidigte Rausziehen aus der Diskussion.

Aber wieso sollten Männer auf Mastodon auch weniger fragil und toxisch sein als auf Twitter?

@anjuta @OliverHildebrandt Danke für deine Unterstützung und die unentgeltliche Aufklärungsarbeit, die du hier geleistet hast (und schade, dass sie nötig war) aber ja, wieso sollten Männer auch…. 😪
@HannahHier @OliverHildebrandt gerne. Ich hab auch hauptsächlich nur für Mitleser*innen geschrieben, denn der Herr ist so außer sich vor Empörung, dass er nicht mal in Erwägung zieht nachzufragen und zuzuhören, wenn Betroffene sich äußern.