@geraldkainz @joanalistin Dort gibt es eine ganz nette Grafik über die Entwicklung von Produktivität ud Arbeitszeit:
https://www.moment.at/story/wir-werden-immer-produktiver-und-koennten-die-arbeitszeit-verkuerzen
Und dort ist ein Statista für die Entwicklung von Produktivität und Löhnen:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/249537/umfrage/historische-entwicklung-von-produktivitaet-und-realloehnen-in-deutschland/
@joanalistin
"Was hat der Feminismus uns Frauen gebracht? Nun müssen wir beides erledigen - Haushalt UND Job."
So die Aussage einer Anwältin gestern im Gespräch, die aus besagten Gründen nun für ein Jahr kürzer tritt - was schwierig ist, da man in der Hierarchie abfällt.
Mietpreise wurden nicht leistbarer, oft MÜSSEN beide arbeiten gehen.
Zeit für Beziehung oft Null.
Zeit für Kinder oft Null. Dafür diskutieren wir ja Ganztagsschule.
Warning: Es geht hier nicht um "Frau zurück an den Herd"!

“Historisch gesehen ist eine 40h-Woche für Mann ausgelegt der eine 100% Hausfrau hat, die sich quasi unbezahlt um den Rest kümmert. Wenn also Frauen das Gefühl haben sie machen irgendetwas falsch weil sie das alles kaum mehr packen sei gesagt: Liegt nicht an dir, liegt am System.”
@joanalistin Gilt für Männer, die das selbe Gefühl haben, weil sie sich gleichberechtigt um den Rest kümmern natürlich ebenso.
Historisch war eher 8h-Tag bei 6-Tage Woche. Da sind wir aber auch wieder, wenn es wegen zu geringem Mindestlohn nebenbei noch einen Minijob braucht.
Ich war immer berufstätig mit Kind und Mann. Die Einzige die sich Stress machte war ich mir selbst.
Auf der anderen Seite ist eine 40 Stunden Woche um sein Leben finanzieren zu können und noch Zeit für sich zu haben manchmal nicht mehr zeitgemäß. Vorallem wenn mann noch 10 Stunden auf der Autobahn oder Zug verbringt.
Wir müssen anfangen anders zu denken und anders zu arbeiten.